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F. A. Seysfer
Kupferstichkabinet sieht, noch unter der letzten Nacharbeitmit dem Grabstichel matter und eintöniger geworden.
Teyffer bezog seinen Jahrgehalt auch unter KönigWilhelm bis 1822 fort, in welchem Jahre er die Ver-waltung des von dieser Zeit an für länger in dert. öffentlichen Bibliothek aufgestellten k. Kupferstichkabinetsübernahm. Er hatte für dieses Amt mehr Sinn undVerständnis als sein Vorgänger Eberhard Wächterund erwarb sich um die Sammlung mancherlei Ver-dienste. Als Schriftsteller trat er einigcmale im CottaschenKunstblatt auf, z. B. im Jahrgang 1821 S. 227 f.mit Anmerkungen zu einer Autobiographie seines Freun-des, des Malers und Kupferstechers Jakob Gauermann,und ebenda S. 279 f. mit Notizen über die Künstler-laufbahn des Kupferstechers Karl Rahl.
Seyffer starb an einem Hirnschlag am 15. August1845.