Lorraiu <1600-1682) heraus und stach einige Blütterzu einer Reihe von Ansichten aus der Wiener Gegendvon Ludwig Maillard u. a. Eine Zeit lang hielt ersich auch in Italien auf.
Im Jahre 1807 (?) nach Württemberg zurückgekehrt,lebte Seyffer unverheiratet zuerst in Eannstatt, von 1816an in Stuttgart. Von König Friedrich erhielt er imJahre 1815 ein Wartgeld von 500 Gulden, wofür ernach eigener Wahl jährlich eine oder zwei Zeichnungenvon Gegenden aus Württemberg zu liefern hatte. Erwidmete sich nun fast ausschließlich der landschaftlichenDarstellung seiner schwäbischen Heimat. Das Landkreuz und quer durchwandernd, nahm er mit Blei-stift, Feder und Pinsel Gegenden, Städte, Schlösserund Kirchen aus. Einige davon führte er in Wasser-farben aus, ganz wenige auch in Oel; den größerenTeil aber setzte er in Radirungen und Stiche um,meist in kleinem Format, wie zum Beispiel eine Folgevon „Gegenden aus Württemberg" (Eannstatt 1810in Du. 80). Von seinen größeren Blättern, worunterder Hohenstaufen, das Stammschloß Württemberg, dieWurmlinger Kapelle, die Städte Cannstatt und Tübingen,wurden viele Abdrücke als Zimmerzierden verbreitet.
Seine Aufnahmen, deren die öffentliche Bibliothekin Stuttgart eine große Anzahl besitzt, zeigen einenscharfen Blick für landschaftliche Eigenart, viel künstleri-schen Takt in der Wahl der Standpunkte und einesichere Linear- und Luftperspektive. Von seinen Stichendagegen machen nur die kleineren eine gute Wirkung,die größeren und noch mehr die ganz großen sind, wieman an Probeabdrücken der Aetzplatten im Stuttgarter