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I. B. Seele
maler nach dem Leben weiter zu bilden. Die Donau-eschinger Galerie bewahrt: eine Rast französischer Husarenaus dem Jahre 1796 und von demselben Jahre eineRast französischer Infanteristen am Wachtfeuer, dieLandschaft vom Feuerscheine erhellt; aus dem Jahre 1800:Oesterreichische Soldaten beim Bier, mit zwei Bauern-dirnen scherzend, und vermutlich aus demselben Jahredas Gegenstück dazu: Vier französische Soldaten sitzenin einem Schlafzimmer beim Weine, zwei davon scherzenmit einem Mädchen; aus dem Jahre 1801: Ruhendeösterreichische Reiter und zwei Bauernmädchen mit Lebens-mitteln, und Ein Wachtposten zu Pferde in einer Fluß-landschaft. Das Bild des Feldherrn selbst, über dessenVerbleib uns nichts bekannt ist, bahnte dem jungenKünstler den Weg an den Hof von Karlsruhe, wo erim Jahre 1801 den regierenden Markgrafen FriedrichKarl, H dessen Gemahlin, die Erbprinzessin und mehrereHerren am Hofe malte. Von da ging er wieder nachStuttgart und machte sein Glück durch ein kleinesSchlachtengemülde mit ungefähr sechs Zoll großen Figuren:Der Uebergang der Russen über die Teufelsbrücke, daser für einen Schweizer Privatmann gefertigt hatte.Der russische Gesandte zeigte es dem Herzog Friedrich II.,der Seele bald eine größere Darstellung desselben Gegen-standes abkaufte und weitere Bestellungen erteilte. Ver-mutlich waren darunter drei Schlachtenbilder im Stutt-garter Schlosse, welche wohl zu dem Feldzuge von 1799gehören und die dem französischen General Jourdan von
0 Wiederholt gestochen, am besten von Karl Friedrich Morace(1767-1820), einem Schüler von I. G. Müller.