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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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nicht aufgeben wollte. In der That, wir können denAdam (1786—1862), Heß (1762-1871), Monten(1799-1843), Kirner (1806 -1865), Foltz (1805 bis1877), Spitzweg (1808 —1885), Bürkel (1802—1869)und wie die Männer alle heißen, die in München alsSchlachten- und Genremaler der älteren Zeit genanntwerden, einen Pflug, H Steinkopf (s. Nr. IV), Seeleund Schnizer (s. Nr. XXVII) gegeniiberstellen. Stein-kopf und Seele waren allerdings keine geborenen Würt-temberger, aber sie standen lange genug in württem-bergischen Diensten, um zu denselben gerechnet zu werden.Seele verdankt überdies das, was er überhaupt ankünstlerischer Schulung genoß, unserer Karlsschule.

Johann Baptist Seele war geboren am 27. Juni1774'H zu Meßkirch,^) einem früher fürstenbergischen,jetzt badischen Städtchen. Sein Vater war damals Soldatim schwäbischen Kreiskontingente. Mit den Eltern kamder Knabe im zweiten Lebensjahre nach dem fürsten-bergischen Städtchen Hüfingen bei Donaueschingen, wo-hin der Vater als Korporal versetzt wurde. Noch nichtsechsjährig fing er während einer Kinderkrankheit zuzeichnen an. Aber er wollte gleich auch malen. Taseine armen Eltern ihm keine Pinsel und Farben kaufen

0 Geb. nm 13. Febr. 1783 zu Viberach, gcst. das. den30. Mai 1866. Vgl. Beck in d. N. T. Biogr. Bd. 25 S. 688und die dort angeg. Quellen.

2) Nicht 1772 oder 1775. wie sich auch angegeben findet. Dieobigen Zahlen sind durch das Metzkircher Taufbuch gesichert. TerFamilienname ist dort Sehle geschrieben.

2) Nicht zu Meersburg, Hüfingen oder Wolfach. Das erstescheint aus Mehkirch entstanden zu sein; die beiden anderen erklärensich aus den Versetzungen des Vaters von Seele.