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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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K- S. L. Simanowiz

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mit dem Dichter in freundlichen Verkehr. EinigeJahre nach der Schulzeit nahm sic ein Oheim, derChirurg Iah. Frieds Reichenbach in Stuttgart, zu sich,um sie unter Leitung des Akademieprofessors Nik. Guibalals Malerin ansbilden zu lassen. Durch eine jüngereFreundin, Regina Voßler (geb. 1767), Tochter einesHauptmanns auf Hohenasperg, die von Schubart imKlavierspiel unterrichtet und schwärmerisch verehrt wurde,trat sie auch zu diesem Dichter in freundschaftlicheBeziehungen. Er hat ihr und Reginen — dieserunter dem Namen Seraphine — mehrere Gedichtegewidmet. i) Ein Freund Schubarts, der LieutenantSimanowiz,-) gewann ihre Liebe und verlobte sich mit

des Dichters Schubart gibt. Haakh (Beiträge rc., Anm. aufS. VIII der Vorrede) hat neben dem falschen Geburtsjahr 1761auch den falschen Geburtsort Stuttgart.

1) S. 422—438 der Reclamfchen Ausgabe von SchubartsGedichten.

2 ) Als Vornamen werden in einer ihm von den Geschwisternseiner Witwe gewidmeten Traueranzeige in der Schwab. Kronikvom I. 1827 S. 533 „Franz Carl" angegeben. Nach einergütigen Mitteilung von Hrn. Stadtpfarrcr IN. Gassenmeyer inLudwigsburg sind in dem Totenregister der dortigen katholischenKirche dieselben Namen eingetragen und dazu ein Lebensalter von73 Jahren. Die richtigen Vornamen dürften aber vielmehr„Franz Johann" sein und Ludovikes Gatte somit identisch mitdem am 2V. November 1753 geborenen Karlsschüler Simanowiz,der als Lieutenant zur Artillerie kam und von 1783 bis 1763Aufsichtsoffizier an der Karlsfchule war. Dagegen wird erwohl fälschlich von Keller in der Festschrift der badischen Gym-nasien zum Heidelberger Jubiläum S. 77 auch mit einemJoh. Simanowiz idcntifizirt, der von 1787 bis 1791 in demwürtt. Kapregiment war. Dieser könnte ein im I. 1750 geborenerBruder des Karlsschülers mit den Vornamen „Joh. Michael" ge-