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I. H. Dannecker
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einer öffentlichen und bleibenden Erinnerung st seinesGedüchtnisses gegeben. Gehörte Dannecker etwa zu denarmen Verkannten, denen erst eine spate Nachwelt Ge-rechtigkeit widerfahren läßt, oder zu den Vielgefeierten,aber bald Vergessenen, deren Ruhm wie eine Stern-schnuppe aufleuchtet und wieder verschwindet? Wederzu den einen noch zu deu anderen. Tausend Stimmenseiner Zeitgenossen zeugen dafür, daß dem Lebenden einreiches Maß begeisterter Anerkennung zu teil ward,und seine Werke haben den Namen des Meisters imMunde seines Volkes und fremder Nationen allezeitlebendig erhalten. Aber vielleicht lag es gerade daran,daß er durch kein Monument ausgezeichnet wurde. Diebesten Denkmale der Künstler sind ihre eigenen Werke;darum mag es überflüssig erscheinen, ihnen solche vonfremder Hand machen zu lassen.
Und doch hat der Aufruf unseres Vereines zurHerstellung eines Danneckerdenkmales allerorten denfreudigsten Anklang und Widerhall gefunden. SeineMajestät, unser in Ehrfurcht geliebter König, bezeugtenuns HöchstJhre allergnädigste Zustimmung mit demtreffenden Worte, daß HöchstDieselben in unserem Vor-haben die Abtragung einer vaterländischen Ehren-schuld erblicken. Das eben war es ja, was unfernVerein ans Werk getrieben hatte. Tannecker bedurftekeines Tenkmales, aber Württemberg mußte seinDannecker-Denkmal haben. Wir mußten der Welt einmal
st Nur in einem engeren Kreise von eingcladenen Tannecker-BerwanLten und Freunden wurde der Tng zu Stuttgart imMuseumssaale gefeiert. Schwab. Kronik Jg. 1858 S. 1899.Die Festrede von Grüncisen s. im Morgenbl. Jg. 1858 S. 1096 ff.