Ter blinde Oedipus mit seinen Töchtern vor Theseus<1803 in Rom gemalt), Amor und Psyche im Kahne«im Stuttgarter Schlosse), Der Abschied des Brutusvon Porcia (1808, ebenda), Marins auf den Trüm-mern Karthagos (1816, im Schloß Monrepos), Mi-nerva, einen Knaben unterweisend, und Archimedes (imSchloß Solitude). Doch griff er auch in die heiligeGeschichte hinüber mit: Daniel in der Löwengrnbe (imStuttgarter Schlosse), Joseph im Gefängnis (ebenda),der erwähnten Himmelfahrt Christi u. a. Aus derheiligen Legende wählte er sich: Die h. Cäcilie, ausder nordischen Mythologie: Odins Höllenfahrt (1807),aus der altenglischen Sage: Ritter Albonacks Töchtervor König Alfred (in der Stuttgarter Staatsgalerie),aus der deutschen Dichtung: Marias Unterredung mitPorcia, der Gemahlin des Pilatus, nach KlopstocksMessiade.
Als vorzüglichen Zeichner lehren ihn auch einigenach ihm gemachte Stiche für das Cotta'sche Taschen- >buch für Damen kennen, wie zum Beispiel das Titel-kupfer zum Jahrgang 1803, eine Mutter, die ihren >Knaben nach dem Bade abtrocknet. Von großen,, einst iauch von Goethe anerkanntem Werte sind seine Bild- ^nisse, welche als Einzel- und Familienbilder den württem-bergischen und anderen süddeutschen Fürstenschlössern,sowie auch vielen Privatwohnungen noch heute zurZierde dienen. Er idealisirte seine Bildnisse, ohne un-wahr zu werden, und zeigte in ihnen vielleicht noch mehrals in seinen historischen Bildern sein überaus feinesFarbengefühl. Unter Abweisung einiger ihm fälschlichzugeschriebenen Schillerbilder mögen außer dem genannten