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I. G. Müller
hatte, machte sich die virtuose Technik des Meisters inüberraschend kurzer Zeit zu eigen. Schon nach Verlaufeines Jahres konnte er unter ein teils mit der Radir-nadel, teils mit dem Stichel ausgeführtes Blatt„I/Innoeknev" neben „Guibal p." sein „G. Miller ft 8e."setzen. Nach einigen weiteren Platten, die man nach alsSchülerarbeiten ansehen mochte, bezeichnet er einenStich vom Jahre 1773 „Die Nymphe Erigone" nacheinem Bilde des französischen Hofmalers R. Jollainals „erste Platte" und dedizirte ihn seinem Herzoge.Die härteste Lehrzeit war jetzt überwunden.
Lavater suchte im Jahre 1774 das neu ausgehendeTalent mit einem schmeichelhaften Schreiben als Mit-arbeiter für seine Physiognomischen Fragmente zu ge-winnen. Müller lieferte ihm aber damals höchstenseinige Vignetten?) Er schlug überhaupt, wie er selbsterzählt?) in den letzten Jahren seines Pariser Aufent-haltes manche Arbeiten aus, die ihm zwar die Be-streitung seines Unterhaltes erleichtert, ihn aber zugleichgehindert haben würden, in seiner Kunst zu einerhöheren Stufe zu steigen. Zunächst machte er im Jahre1774 noch ein Blatt nach dem Maler P. A. Wille,einem Sohn des Kupferstechers, „Im .louausa ckaOistreft wandte sich dann aber vorzugsweise dem
ft Müller schrieb er sich von 1772 an.ft Pfeiffer, der diese Notiz (S. 168) allein hat, sagt nichtwelche. Ich habe in Lavaters Buch nichts mit Müllers Namenbezeichnet gefunden; auch fehlen diese Vignetten im Werk Müllersbei Andresen, wie schon in dem unter Müllers Mitwirkung ent-standenen Verzeichnis im Kunstblatt Jg. >821 S. 366—367.ft S. kro LIsmoria S. 394.