ein und entwickelte an dieser Anstalt von 1771—1794eine vorzügliche Lehrtätigkeit. Nach Erhebung derselbenzur hohen Karlsschul^ im Jahre 1782 stand er derFakultät der sreien Künste als Dekan vor. Bei derVeranstaltung glänzender Hoffeste war er des Herzogsrechte Hand.
Die meisten der nach Fischers Plänen auf der Soli-tüde (wie z. B. der im Jahre 1809 abgetragene Lor-beersaal), in Stuttgart und namentlich in Hohenheimausgeführten Gebäude, Park- und Gartenanlagen sindlängst wieder verschwunden. Unter den noch vor-handenen sind hervorzuheben: das Bärenschlößchen imSolitüdepark (1768), der sogenannte Speisesaalflügeldes ehemaligen Akademiegebäudes mit den schönenSälen der jetzigen Hofbibliothek, das Lustschloß zuScharnhausen (1784), das Schloß in Hohenheim (Grund-legung 1785) und die Kirche zu Birkach (1780) beiHohenheim. Eine große Anzahl von Gebäuden, wieder im Jahre 1762 abgebrannte Nordflügel des NeuenSchlosses in Stuttgart, die Kapelle auf der Solitüde,das von Teinach im Jahre 1779 nach Stuttgart ver-setzte „Kleine Theater", abgebrannt 1802, verdanktenFischer ihre Neueinrichtung oder Umwandlung.
Auch für andere Herrschaften, wie die Wallersiein undPückler-Limpurg (Gaildorf) und reiche Bürgerfamilienz. B. die Vischersche in Calw, hat er stattliche Schlösserund wegen ihrer bequeinen Einrichtung noch heute ge-schätzte Wohnhäuser gebaut.
Dem Hause Württemberg diente Fischer noch unterden Nachfolgern Herzog Karls, von Herzog LudwigEugen im Jahre 1794 zum Obristwachtmeister, von