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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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I. F, Steinkopf

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Friedrich il. zu seinem Hofmaler für das Fach derTiermalerei. Von dieser Zeit an bis zum Jahre 1817,wo Steinkopf auch für diese Stelle in den Ruhe-stand trat, machte er für den Hof zahlreiche Pferde- undRindviehstücke nach der Natur mit landschaftlicher Um-gebung, Oelgemälde, welche sich meist in den königlichenGestütschlössern Weil und Scharnhausen befinden. Selbstnach seiner Pensionirung fuhr er mit solchen Arbeitenfort, zu denen ihm namentlich die Einführung derarabischen Pferderasse durch König Wilhelm I. erneutenAnstoß gab.')

Hauptsächlich durch Austausch seiner Zeichnungenbei Kunsthändlern erwarb sich der unermüdlich fleißigeMeister eine Sammlung von Hand-Zeichnungen, Bil-dern und Stichen, von welcher nach seinem Tode eingedruckter Verkaufskatalog verbreitet wurde. Einen Teilseiner eigenen Landschafts- und Tierstudien und aus-geführten Zeichnungen in Bleistift, Tusche, Sepia undWasserfarben bewahrt das König!. Kupferstich - Kabinetin Stuttgart; sie lassen ihn, wie die in den königlichenSchlössern und im Privatbesitz zerstreuten Oelgemäldeund Aquarelle als einen guten Beobachter und geübtenZeichner erkennen, der, unbeirrt vom Zwange desKlassizismus, an der Hand der Natur und der Nieder-länder seine eigenen Wege ging, ohne darum den Auto-didakten allzuhäufig zu verraten. In den überaus feinenTönen seiner Aquarelle blieb auch später der ehemaligePorzellanmaler angenehm sichtbar. Eine Folge vonradirten Blättern, Pferde auf der Weide (Stoiukopk