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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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Stimmung nicht fehlt. Für die Behandlung der Hinter-gründe und der Luft ist seine Oelfarbentechnik lehrreichdurch die Sicherheit ihrer einfachen Mittel. Man sieht,daß er in Rom noch an den Quellen der besten lleber-lieferung geschöpft hatte.

Als Lehrer nahm Harper, von den Schülern wegenseiner liebenswürdigen Gemütsart allseitig verehrt, einenhervorragenden Anteil an der Heranbildung der vielentüchtigen Künstler, die aus der Karlsschule hervorgingen.

Nach Guibals Tod im Jahre 1784 wurde er dessenNachfolger als Galeriedirektor. Von Herzog Friedrich kl.im Jahre 1798 in den Ruhestand versetzt, siedelte derauch unter den Stuttgarter Kunstfreunden nm seinerKunst, wie um seines Charakters willen hoch geschätzteGreis wieder in seine Vaterstadt Berlin über und starbdort am 23. Juni 1806.

Sein Bildnis in Oelfarben war auf der StuttgarterPortrütausstellung des Jahres 1881 ausgestellt.')

') S. d. Katalog derj. S. 18 Nr. l>7. Als Maler werdendort „nach der Aufschrift des Bildes" Ehrten, Schefauer, Seybothangegeben. Diese Namen bezeichnen aber doch wohl nur die aus-einander folgenden Besitzer.

Wintterlin Württembergische Künstler.

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