„Acht, sagte mir ein Landsmann am eisten Tage„meines hiesigen Aufenthalts, daß Sie nicht zu„frei sprechen; man hat hier auch die siebenThürme!«
So sehr auch Moreau geliebt und geachtetwird, so gesteht man doch, daß sein Betragenfehlerhaft war. Man glaubt, daß er sich durchseine Frau und seine Schwiegermutter habe bestim,men lassen, von seinem gewöhnlichen geraden, of-fenen Wege abzuweichen. Was konnte Moreaumit Georges und Pichcgru wollen? und waskonnte aus einer Sache werden, bei der die An-hänger der Schwächlinge aus dem Hause Bourbonan der Spitze standen? Das kostbareste Leben vonFrankreich war in Gefahr, und mit ihm das Reich.Denn so verschieden auch die Urtheile über Bona-parte sind, so ist man doch darin einig, daß erausser dem Siegen auch das Regieren versteht, unddas auf eine Weise, wie vielleicht ausser ihm kei-ner unter den zo Millionen, die er beherrscht. Fe-stigkeit, Ordnung und Conseqnenz sind die Haupt-züge seiner Administration; und bei allen Fehlern,die mancher in ihr sieht, gesteht dann doch jeder.