Km dritten Saale liegt eine Menge künstlicherSchlösser von allen Formen aus französischen Fabri-ken ; dann stehen hier mehrere künstlich« Drehbänke,inid was mir unter allem am merkwürdigsten war:die Dreharbeiten des Hrn.Barreau von Avignon,der jetzt in Paris ist. Sie wurden dem National-institute den 2isten Prairial im Jahr 8 . vorgelegt,von welchem Tage auch der Bericht ist. Man.glaubt kaum, daß es möglich ftp, so zu drehen,wie man hier iu de» Arbeiten von Barreau sieht.Ich will Ihnen nur einige nennen. In einer hohl- ,gedrehten Kugel von drei Zoll Durchmesser liegt eineandere ganz frei. Die äußere hat rund herum run-de Löcher von ^ Zoll, so daß man die innere ganzgut sehen kann. In der zweiten Kugel ist «ine dritte,in dieser eine vierre, in der vierten eine fünfte, indieser eine sechste, und in der sechsten eine siebente,bis endlich in dieser eine achte ist. Alle stecken ineinander wie Zwiebelschalen, alle sind durchsichtiggedreht, und das Ganze «st aus einem Stück ohneirgend einer Zusammensetzung gemacht (s. kiA. 2.Las. io.). Wenn man aus künstlichen Drehbän-ken hat arbeiten gesehen, so begreift man freilich.
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