Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
303
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Ventil O in die Höhe, und tritt in das rundumher fest verschlossene Gefäß, welches anfangsbloß voll Lust war, in dem aber durch dashincingetretene Wasser die Luft in den kleinenRaum O zusammengeprcsst ist. Diese Luft drü-cket nun stark auf das Wasser im Gefäß, wel-ches keinen andern Ausweg hat, als die Rohrekl, in der es mm in die Höhe steigen muß,und zwar so lange, bis die Wassersäule in derRöhre k I das Gleichgewicht hält mit der zu-sammengedrückten Luft in O. Ist diese Luftdreimal dichter , als die Atmosphäre r so Mußdiese Wassersäule sechs und neunzig Fuß hochscyn. Das Becken, in welches die Röhre k Iausgicßt, kann also sechs und neunzig Fuß hö-her liegen, als der untere Wasserspiegel. Mont-golfier hat eine Maschine angelegt, die in demGefäße O die Lust vierzigmal so dicht machte,als die Atmosphäre; die also in der Röhre k Idas Wasser bis zu einer Höhe von 1280 Fußheben konnte.

So wie das Wasser durch das Ventil Odurchgegangen ist in's Gefäß O, so wird es wie»