den, so ist zu hoffen, daß der Unglücklichen in die»sem Institute in Zukunft immer weniger werden. —Den älteren Blinden > die sich etwas durch ihreHandarbeit verdienen können, bezahlt die Regierungtäglich 6 bis 7 Sous. Die jungem werden ganzauf ihre Kosten so lange unterhalten und unterrich-tet, bis sie sich selbst etwas verdienen können. Diemeisten legen sich auf Musik, und in den Kellerndes Palais roial ist ein Kaffehaus, wo jeden Abendvon einer Bande von Blinden gespielt wird. (I^sLssie cles sveuAles).
Die Mädchen tragen im Sommer blau carirtesSeelinnen, im Winter blaues Tuch. Ihre Klei-dung ist nicht fein, aber rein und ganz. AlleWohn- und Schlafzimmer, durch die man kommt,sind äußerst reinlich, und man verläßt dieses Hausin einer heiteren Stimmung des Gemüths. Esherrsche überhaupt in diesem Hause unter den Blin-den und Sehenden eine besondere gutmüthige nndzarte Stimmung im Umgänge, die ich sonst nochnie gefunden habe, wo so viele und so verschiedeneMenschen so nahe beisammen wohnen , unds diesetheilt sich leicht dem Besuchenden mit, indem er