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alteren Künstler mit ungetheiltem dargestellt hat- ^len.
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Aber ist die Entwickelung des Menschen nach-
theilig für sein inneres Leben? Und wird ihm das
äussere Leben nicht um so herrlicher und reicher er- ^'
scheinen, je vielseitiger seine innre Kraft gebildet
ist, und je mehr er sie vor allem getheilten be- W
wahrt?
Der Künstler kann Gegenstände des Glaubens j«^
darstellen, aber er muß den Standpunkt so hoch ch«'
über dem Leben nehmen, daß er in allen Formen Asit
nur die menschliche sieht. Er gibt den Jrrthum ÄS
nicht als Wahrheit, sondern zeigt, wie der Mensch Mi!
durch vie mannichfaltigen Bedingungen des Lebens ick'
menschlich zum Jrrthum geführt wird.
Sehe ich die Wunder, die die Jungfrau vonOrleans zu verrichten glaubt, — sehe ich wie sieKetten als Fade» reißt, und frei aus verriegeltenKerkern geht, — sehe ich die Erscheinung ins bö- ^
sen Geistes, die sie zu sehen glaubt, — so bin ^
ich in einer mir fremden Welt; ich fühle daß ichgetauscht werde, ich sehe mich geschieden von der ^
Wahl heit des Lebens, und sehe etwas Unwahres, ^