-6
von Frauenzimmern und Herren, die auch das Mu-seum sehen wollten. Es war Sonntag Morgensl 2 Uhr, wo man sich zu diesem Zwecke bei Re-tz nier versammelt. Ich sagte ihm: ich scy einFremder und wünschte sehr die Rüstung der Jung-frau von Orleans zu sehen. „ Mit vielem Ver-gnügen werde ich sie Ihnen zeigen, " sagte dergefällige Regnier , und führte mich mit den übri-gen in den Waffensaal. „ 7s suis un etran-xsr, daS sind, wie Reichard sagt, die magi-schen Worte, die so vieles entschuldigen, und ei-nem so manche Thür offnen, die sonst so leichtnicht zu öffnen ist." Besonders höflich wird manhier von den Schildwachen behandelt, wenn man ih-nen sagt, daß man fremd sey, und wenn man sie bit-tet einen zurecht zu weisen. Nur muß man es ihnengleich sagen. Wenn sie es erst aus dem unrich-tigen Accent der Sprache erfahren, dann sind siees nicht so sehr.
.Die Rüstung der Jungfrau von Orleans stehtganz am Ende des Saals. Sie ist von Eisen-blech mit Schiebschienen und ganz vollständig.Cüraß, Helm (mit geschlossenem Visier, indem