Wildem wir eine Beschreibung des römische»Carnevals unternehmen, muffen wir den Ein-wurf befürchten: daß eine selche Feyerlichkeiteigentlich nicht beschrieben werden könne. Ei-ne so große, lebendige Masse sinnlicher Gegen-stände sollte sich unmittelbar vor dem Augebewegen, und von einem jeden nach seiner Artangeschant und gefaßt werden.
Noch bedenklicher wird diese Einwendungwenn wir selbst gestehn müssen: daß das rö-mische Carneval einem fremden Zuschauer, deres zum erstenmal sieht und' nur sehen willund kann, weder einen ganzen, noch einen er-freulichen Eindruck gebe, weder das Auge son-derlich ergötze, noch das Gemüth befriedige.
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