Z28 Anfangsgründe der Rechenkunst.
welches ^voirciu pm'z heißt, und leichter alöTroy-gewicht ist. Noch wird daselbst das so genannte Rö-mgSIewichr bey einigen Waaren gebraucht, undi ^ Ps. ^voir ch> z,o>8 sind I Psund Königsgewicht.
Auf ein Apotheker Pfund werden, wie auf i PfundTroygewicht, 12 Unzen gerechnet, die Unze wirdin 8 Drachmen oder Quentchen, ein Drachme in zScrupel, > Scrupel in 20 Gran, also die Unze in24 Scrupel oder 480 Gran getheilt.
In Frankreich ist beym Golde und Silber eben-falls ein so genanntes Markgewicht von 8 Unzenüblich: die Unze davon wird bis auf Scrupel wiedas Apothekergewichr eingetheilt, nemlich in 8 Orosoder Oracbmez, und i 6ros in z Denier oder 8cru-ples. Dagegen wird ein Denier oder Fernziel nichtin 2o Gran, wie beym Apothekergcwicht, sondernin 24 6rains getheilt, also wiegt die Pariser Unze576 6rain8, und die Pariser Mark wiegt 46086rains.
257 §>
Eistnschnüdr a. a. O. 1 o 5 <zg. versichert,er habe auf eingezogene Erkundigung erfahren, daßdas Pariser Apolhekergewicht mit dem dortigen Sil-bergewicht einerley sei), nur werde beym medicinl-schen Gebrauch die Unze in 480 Gran getheilt. Diedeutsche Apotheker-Unze findet er fast grade so schwer,als die Venerianische Unze, und muthmajset, diesrühere daher, weil man Vormahls fast alle ausländi-sche Waaren, und besonders auch die ausländischenArzeneyen über Venedig in Deutschland erhalten ha-ben: übrigens theilt er folgende Vergleichungen mit.
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