ZL6 Anfangsgründe der Rechenkunst.
Waaren, die eben nicht in hohem Preise stehen, gerbraucht wird, an den meisten Orten vom Gold-Silber-- und Edelsteinengcwicht auch vom Apo-tbckcrgewlchr unterschieden sey. Ein Pfund Han-dlungs-Gewicht wird in z2Loth, ein Loth in 4Quentchen, ein Quentchen in 4 Pfenniggewichte ge-teilt.
Fast in ganz Deutschland bedient man sich beyinGolde und Silber des LöUnrsthcn Markgewichrs,wovon eine Mark ^ Pfund Cöllnisch wiegt. BeymSilber wird diese Mark in 16 Loth oder 8 Unzen, einLoth in 4 Quentchen, i Quentchen in 4 Pfenniggc-wichte, also eine Mark in 2;6 Pfenniggewichte ge-theilt. Ein solches Pfenniggewicht theilt man nochin 15 Gran, mithin die Unze in 480 Gran, dieMark in Z840, und das Pfund Cöllnisch in 7680Gran. Beym Münzwesen aber wird eben diesPfenniggewicht in 256 kleinere gleiche Theile ge-teilt, die Richrpfcnningschetle heissen: alchwiegt eine Mark Cöllnisch 65576 Richtpfennings-theile, eine Unze Cöllnisch wiegt 8192, ein Loth4096, und ein Quentchen 1024, 1 Gran aber17 ^ solcher Richtpfenningstheile. Auch wird derPfenning in 2 Heller getheilt, da dann i Heller 128RichtpfenningStheile wiegt. Beyin Münzwesenwird ein Loth auch in 18 Gran getheilt, und i Gränwiegt 227^ Richtpfenningstheile.
Beym Golde theilt man die Mark in 24 Karat,und i Karat in 12 Gran, also wiegt i Loth Ka-rat, und die Unze 7 Karat, oder 76 Gran; mithindie ganze Mark 288 Gran, und ein Karat wiegt2770? Richtpfenningstheile. Ueberdem sind bei-den goldenen Münzen die sogenannten Ducaten-Aefi-
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