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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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3101-3102
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JOOI

Z O N

Kren Ersetzung allemahl des Gesetzeszu erinnern e).

a) Num. XV, 37 -

b) Lund. lud. Heiligtb. Ub. Illi,c. 14. n. 8.

c) Luc. VIII, 44. Lund. 1 . c. n, 10.$ Iken. Antiiju.Iiebr. P.III. c. 5.< j . 26.

d) Lund. I. c.

«) Nnm. I. c.

ZO A R C H VS, Gr. 2»^«^war ein Officier, der über einen E i e-phanten und die auf selbigem sichbefin-tende Mannschaft gesetzt war.

Aelian. Taß. c. 23.

IONA, ein Gürtel, wurde inson«berheit von den Frauen getragen, ihreKleidung damit zusainme zu halten a);jedoch hatten dergleichen auch dasManns-Volck, indem sie daran dieDegen hangen hatten d), auch einerfür locker und liederlich angesehen wur.de, der dergleichen nicht umgemachthalte c); daher er auch wohl einemSoldaten zur Strafe und Schimpfeabgenommen wurde, also, daß er einengantzen Tag ohne selbigen vor dein Pr»-rorio oder des Generals Gezelte stehenmustc d). So hatten sie auch wohlihren Geld-Beutel daran hangen, oderes war der Gürtel auf der rechten Sei-te auch an sich so breit, daß eine La-sche mit daran seyn kunte, daher denZona auch denn und wenn so viel alsCmmena heist e). Besonders aber tru-gen doch die Jungfer», wenn sie an-fiengen mannbar zu werden, ihre Zo-E von Wolle, die also gemacht wa-ren, daß ohne deren Auflösung niemanddergleichen Person zu nahe kommenund sie etwa» zu Falle bringen kunteff wogegen ihnen solche der Bräutigamdie erste Hochzeit-Nacht selbst abnahm,welches jhiuere 'Z.onam hieß g), derglei-chen auch schon bey den Griechen üb-lich war h); den sie aber mehr ^<*1fllö nannten, und hieß bey ihnenUniunt*, auch wohl eine ausser der

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Hochzeit zur Frau machen i). Jedochtrugen dergleichenionas die Jungfernbey den Doriern auch nicht, weil sievielleicht wenig helfen mochten, wo einesonst liederlich seyn wolte k ). s. auchCingulum.

a) Martial. lib. XIIII. Epigr.

b) Flaut. Pan.. V. je. 2. v. 48.

c) Perf Sät. III. v. 31.

d) Sueton. Aug. c. 24.

c) Id. Vitell. c. t6. Horat. lib. II.Epiß.2.v.4o. Gell. Ub. V. c. 12.

f) Nonn. Dionyf lib. XXVI. v. 26g.

g) Catull. Epigr. II. v. vlt.&LXVII.v. 14-

h) Homer. Odyjf. A- y. 244.

i) Theocr. Idyll. XXVII. v. 4g. eggMuret, ad Catull. Epigr. Cg.

k) Pausan. ap. Pfeiffer. Antitju. Gr.üb. II- c. 71.

ZVANTHE-VITHwcder vornehmste Gott der Rügen s Suau-tovithus.

Z V R, oder wie andere schreibenZuz, war eine Jüdische Silber-Mün-tze, und zwar der vicrdte Theil einesSekels a). Da nun dieser 12 Groschennach unserm Gelde betragen, hat sol.ches Zur 3 Groschen gemacht. Eswar die Müntze, die der Knabe Saulsbey sich halle, sie dem Samuel für dieNachricht von der verlohrnen Eselinzu geben b), und wird von einigen füreinerley mit der Zm a gehalten, wel-ches ein Gewichte war, so 1 DrachmamAtticam wog, und den 8 Theil einerUntze, mithin bey uns ein Qvcntge«wog c).

a) Goodwin. Mof. <£r Aar. Ub. VI.

C. 0. §. 22.

b) i Sam. VIIII, 8.

c) Beuerin. de Mens. & Ponder.

Synt. I. i» Drachma.

Z V T T I B E R war ein Abgottder Sorben, einer alten WendischeilNation, die UM Törbig, so von ihnen

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