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*}) Kustinian. /. vlt. C- de manumifs.& l. VH. C. dg Concub,
t) Val. Max. 1 . c. n, 3. Martial, lib-X. Epigr. 63. v. 7.
s) Vid. Luctus,
0 Arringh. Rom. Subterran , lib, [III,c. 22.
u) Fest. /» Vxorium; ^ Muret. Leß.Var. Üb. XII. C- f.
Bey den Teutschen wurde ritte Ehe-frau von ihrem Manne in allen Ehrengehalten; wogegen sie aber auch sichaller Keuschheit und Erbarkeit bestieg,und, da ja eine darneben trat, wurdesie auf des Mannes Klage von ihrenBefreundten verurtheilet, shdenn vondem Manne, nachdem ihr die Haareabgeschnitten, und die Kleider vom Hal-se gerissen, mit Schlagen zum Dorfeoder Flecken hinaus getrieben, da sie AeitGebens nicht wieder hinkommen durftea). Ein Mann aber nahm auch nichtmehr als eine, und sie heyralhete denMann, als ob sie niemahls an einenandern zu gedencken habe; da auch sol-cher starb, und sie sich nicht auch zu-gleich mit dem Stricke, Dolche, oder-uf andere W abhalf, glaubet« man
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nicht, daß sie mit in die Valhaüa oderdas Paradies der Verstorbenen kämeb), Giengen die Männer in den Krieg,so begleiteten sie die Weiber mit dahin,und durch ihre Vorstellung und Zuruff,daß selbige sie nicht selten in die Ge-fangenschaft gerathen lassen, machtensie oft, daß die Männer alle möglicheKräfte anwendeten, und mithin man-chen Sieg erfochten, zumahl sie glaube-ten, daß sich bey dem Frauen -Volckewas göttliches mit finde, daher sie dennauch deren Rath gern mit vernahmenund folgeten c). Es scheuete aber sichdie Frau auch Nicht, willig mitzuge-hen, daher sie denn auch von ihrenMännern zum Hochzeit - Geschenckeein Rind, gesatteltes Pferd, Schildund Spieß bekam, anzudeuten, daß siearbeitsam seyn, allein auch einerley mitdem Manne zu Friedens- und Kriegs-Zeiten auszustehen fertig seyn solle 6).
a) Tac .deMor. Germ. c. 18.19.
b) Procop.^Edda ap.Keysler, Art-,
, tiqu. Septemtr, Seß. II. (. 2. §. /0,
c ) Tac. l.c. cap,8.
d) Id. ibid. c. j8,
w.
VV 7 ITISLAVS ist einerley mitW dem Swantawitz f. Suantouitus.
WODANVS, Wodan, der auchOden, Ddfien, Otbinm, Odintn, Ho?Hen, Woben, Voben, Robqn, Gobgn,Ghoban,Gpoben, Gore genannt wirda), war eip alter Gott der alten Sach-sen, der, nach einigen, aber ein Phry-gier gewesen, und erst zu PompeiiMagni Zeiten, mithin etwan 50 Jahrpor Christi Geburt nach Teutschlandgekommen seyn soll; wogegen ander?jhN zu einem Scythen machen, der sichpon der Gegend des itzigen Aßorvs,pon einem Ort, so AJ'gard geheißen, ein250 Jahr, vor Christi Geburt, da weg-gemacht, di? Wissenschaften und Pstte-
rey mit in Teutschland gebracht, anbeyein Wahrsager und tapferer Mann ge-wesen, und da er eine starcke Armee beysich gehabt, habe er in GermaniaTransalbina sich fest fest gesetzt, dastgealte Einwohner bezwungen, und seineColonien darauf mit in Schweden ge-schickt, worauf er nach seinem Todegöttlich verehret worden b). Seine Ge.mahlin hieß Friga , und sein SohnTboro, von dem hernach auch die be-rühmten Hertzoqe Hennigist und Horstabgestammet seyn sollen c). Ewigemachen aus ihm mit Gewalt einenMercurium, andere die Sonne, die drit-ten den Munem , die vierdten wallen,haß Wodan nichts mehr als Gott inge-
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