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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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3073-3074
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Orte war, nur daß er sich doch allemahlnach selbiger zukehren muste m), wie»n>»hl in solchen Fällen auch der Kriegs-Gesalbke GOlt fragen kunte, niemahlsaber der König, oder sonst jemand n).

,) Goödwin. Mos. & Aar . lib. I 1 II.c. 8. § io. ii.

b) Maimon. <?/,. Hottinger. adGood-rviit. l.c.

e) Iken. Antiqu. Hebr. P. I. c. iy.§'- 4 -

d) Goodwin. I. c. §. i2. & Iken. /. c.

§. tf.

e) Hottinger. l.c.

f) Abarbenel. ap. Hotting. I. c.

g) Goodwin. I c.

b) i Sam. XXVIII, t. & Iken. I. c.

§. 2 <S.

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k) AtiLund. Iud.Heiligib.lib.tH. c. 6.

H. 6.

1 ) Reland. I. c. ^Sigon. de Rep.Ebr.lib.V.C.Q.

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tti) Lund,/«i. Heiligth. lib. L c. 40.n. 8. 9 -

n) Id , lib.III. c.6.1t.i8-20.

VR 1 NA durst« an einem heiligenOrte nicht abgeschlagen werden, wo ei-tter nicht für höchst gottlos wolte ange-sehen seyn a). So kunte einer das Le-ben verwircken, wer Vergleichen vor einerStatue der Kayser that b;) Hingegen,da man auch was recht verachten und be-schimpfen wolte, benetzte man es auch da-mit 0 , wie denn <mcf)Nera selbst mit dersonst von ihm gar hoch verehrten Dea Sy-ria that d) ; allein daher wurde es vorUnrecht gehalten, dergleichen auf dieGräber zu thun, wie denn solches auchkohl in den Überschriften derselben mitderbsten wurde e). Was für einen ZollVespasianus darauf geleget, stehet unterVeäigal zu sehen.

a) Pers Sät. I. v. 113.

b) Spartian. Caracaü. C.s. & ad eumCasaub. I. c.

c) Iuuenal. Sät. I. v. 13t.

d) Sueton. Ner. c. 36.

e) Gyrald. de Var. fepel. Rita c. 4.<tf Faes ad eum l. c.

jjPkj VRNa war ein Römisches Maaß,9 halben Amphoram, mithin 4

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Cortglos, *4 Sextarios, 48 Heminas unda88 Cyathos enthielt, am Wein undWasser aber 40 Pfund wog a). Alsein Gefäß machte man es von Thon; al-lein, weil solches gar leicht zerbrach, her-nach von Sparto oder Ginster b); oderauch vom Kupfer e). Indessen hieß auchnoch ein anderes Gefäß auf den Land»Güthern ob man schon nicht weiß,was es eigentlich für eins gewesen sey d).

ä) Beuerin. de Mensur. & Pottder.-Synt.i. in Vrna,

b) Cato de R R. c. 11.

c) Paullus /. Taberna, ff. de Fand.ittftr.

d) Cato /. c. cap. 12. <gf 13.

Vrna iudicialis war ein Geschirr, wor-ein die Nahmen der verordneten Richtergethan, und alsdenn soviel herausgezo-gen wurden, als zu einer Sache Nöthigwaren. Da sich aber einige mit darun-fer befunden, welche dem Kläger oderVerklagten verdächtig waren, wurdensofern wieder andere gezogen,bis die Zahlvoll war. Und da der Ordnungen derRichter dreye waren, als der Raths-Her-ren, Ritter und Tribunorum «rario-rum, waren auch 3 solcher Vmaruntaufgesetzt a). Andere solche Vrna wa-ren wieder die, worein hernach die erweh-leten Richter nach untersuchter und geur-theilter Sache eines ihrek Tafelgen mitdem A, oder C, oder N. L. warfen, uNd da-mit den Verklagten entweder frey spra-chen, oder verurtheileten, oder die Sache,als noch nicht klar gnung, weiter Unter-sucht haben wolten b).

a) Laz. Coiitment. Reip. Rom. lib. III.c. 9. ap. Pitifc. in Vrna. Cic. adFratr. lib. II. Ep. 6.

b) Sigon. de Indic, lib. II. c. 22.

Vrna sepulcrales, Todtens CEopffe,

waren Geschirre, worein man that, wasvon einer verbrannten Leiche von AscheUnd Knochen übrig blieb a). Sie warenentweder von Thone oder irden b); oderehrin c) ; oder von Marmor d); odervon Silber 0); oder von Golde f); undzwar waren sie von Gestalt meist läng-lich, mit einem runden Bauche und latt-(See ee sent