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rite», wozu ihnen dann auch noch «inRaum rings 2000 Ellen breit zu Unter«Haltung ihres Viehes muste gelassen wer-den a). Einige wollen, daß alle solcheStädte, wie auch nachfolgende 13 Stab«le, der Priester lauter Frey-Städte fürdie Todkschläger gewesen; allein ohneGrund, weil deren eigentlich nur 6 mal-len Stämmen waren b), man wolledenn mit den Iüden glauben, daß erstere■6 zuFrcy» Städten gedienet, es habe eseiner wissen mögen, oder nicht, der dahingeflohen, sodcnn aber habe er auch dakeinen Haus-Zins Zeit seines Daseynsabgeben dürfen, da er hingegen in letztemes wissen müssen , daß es eine Freystadtsey, habe auch seinen Haus-Zins da be-zahlen müssen c). Was sonst die 2000Ellen Land betraf, wurden looo Ellenfür gemeines Feld und Hutung gelassen,1000 Ellen aber waren unter die Levi-ten, als Eigenthum, eingetheilet ä).
a) las. XXXI, 0.
b) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. II.
C. 6. §. / 0 .
c) Ap. Reland./.c.
dj Id. ibid.
Vrbes Refugii , Frey ' Städte waren6 in allen 12 Stammen der Züden, wo-hin ein Todtschlager fliehen mochte, s.Asyla.
Vrbes sacerdotales waren ig Stadt«,sonderlich in den Stämmen Juva, Ben-,amin und Simeon, mithin zunächstum Jerusalem herum, die besonders denPriestern eingeräumet werden musten,und sonst mit den 3; Städten der Levitengleiche Bewandniß hatten.
Reltnd. Antiqu. Vet. Hebr. P.II. c. 6.
§. / 0 . Iken. Antiqu. Hebr. P. II. c. /.
§. 3 '-P>
VRIM& THVMMIM, Licktund Reckt, waren eine doppelte Zie-rath auf der Brust des Hohen-Priesters,obwohl nicht bekannt ist, worauf sie ei-gentlich angekommen, noch auch, ob siebesonders in den 12 Edelgesteinen mitbestanden, so auf dem Brust-Schildgendes Hohen-Priesters zu sehen waren a).Indessen da jemand GOtt dadurch fra-gen wölke, muste der Hohe. Priester vorden Vorhang des Allerheiligsten treten,das Gesicht gegen solche kehren, der Fra-
gende aber hinter ihm stehen, und seineFrage mit gar leiser Stimme vorbringenb) wiewohl doch auch einige andere wol-len, der Hohe-Priester habe die Frageselbst gethan c). Indessen aber musteauf solche Art von keiner gemeinen Per-son, sondern nur von dem Könige, demKriegs-Gesalbten, dem Vorsteher desSynedrii, oder der sonst in einer hohenWürde stund; so durfte auch nicht vongeringen Dingen, sondern solchen, welchewichtig waren und insonderheit das gan-tze Volck angiengen, gefraget werben d),Die Frage muste auch nicht die Lehre an-gehen, weil das Gesitz so klar hieß, daßes keiner Frage bedurfte e). Überhauptaberwurde diese Art zu fragen auch nurin jahlingen Fällen gebraucht, da mansonst sich nicht helfen kunte f). Wieaber die Antwort von Gott geschehen,weiß man nicht. Manche wollen dieBuchstaben, so zur Antwort gedienet, hat-ten sich auf dem Brust-Schilde erhoben,daß man die Antwort daraus zusammesetzen können; andere, sie hakten sichselbst in die Worte der Anlwortzusamnz«gesetzt tz); die dritten glauben, GOtthabe deutlich und mit vernehmlicherStimme aus dem Allerheiligsten geant-wortet, wo es nicht des Volcks Sündenverhindert h). Die vierdten meynen,da die Antwort Ja seyn sollen, haben die12 Edelgesteine einen hellen Glantz vonsich geworfen; da sie aber aufNein aus-gefallen, hätten sie sich gantz verdunckelt;die fünften glauben, es wäre dem Ho«hen-Priester von GOtt eingegeben wor-den, was er antworten sollen: AlleinGoodwin sagt wohl am besten: Is optimesentit, qui rotunde fatetur, fe nescire pquid fuerit Vrint & Thummim i). Wiedenn auch Herr Wolf offenhertzig schrei-bet: Jck gestehe gerne, vaß bisher;»keinem fesien und sickern Begriff intiefet Materie gelangen können, weiscke Mühe mir auck gegeben k). In-dessen ist es gewiß, daß keine Antwort aufdiese Art unter dem andern Tempel mehrgegeben worden 1 ): Doch aber ant-
wortete GOtt auch durch solches Vrintund Tbmnmim, wenn der Hohe-Priesterauch gleich weit von der Bundes-Ladeentfernet, und a« einem gantz andern
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