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der ersten Erbauung ant gnung angele.
a) , allein da A. V. 365 die Galliersolche verbrannten, und ieder wieder auf«bauete, wo und wie er wolle, kamen die
/ ™ Kassen enge, krumm und ungeschickt her-
b) . Als hernach unter dem Nero-? Ö n e bey nahe gantzcr 3 Viertel der Stadt
nieder durchs Feuer ruinirct wurden,Mich swß solcher Kayser die Gassen wieder,% hreit, gerade und sonst dem Wohlständenach anlegen c). Indessen blieben sie„och noch wenigstens in 3 unbeschadig«f; ‘ tat Regionibus, und waren die ehemah.
sigen A. V. 580 mit harten grossen Kie.Ij ii( fein ( die zwar auf den Seiten nicht re-ikz öulair.doch glatt gehauen waren, ge.
pflastert, die sich denn dermassen wohl'*«% jn einander schickten, daß keiner im ge-M (ingsten weichen kunte d), wie man denn,Nf muh man tief grabet, dergleichen Pfla.
(!ct noch antrifft e). Indessen aber, so■4 gut sie auch gemacht waren, so kochig«arm sie dennoch wegen des unzehli-Ni gen Volcks, ihrer Ebene, und der vielenWagen und Thiere, so beständig darauf®äw j H sehen waren f). Und war es aller.»rings ei« grosses Versehen, daß, da dieist Cloacae oder Absuchten, welche Targui-nius Superbus mit so grosser Arbeit bau.en ließ, erst unter den Strassen hinweggiengen, und solche dadurch desto rein.iiM licher Lunten gehalten werden, man her.
nach so gar confus bauete, daß solche« Cloacae meist unter den Häusern hin-ii 4 »ez giengen g), und ihren Nutzen alsoW picht völlig geben kunten.f^t a) Donar, de V. R. lib. I. c. 33.
toffl b) Liv. lib, V. c.ff. Tac. Annal. lib.
Itwlj XV.c.38. Iuuenal. Sät.III.v.236.
c) Tac. l.c.
d) Liv. lib.XXXXI. c.p.laiffl'i e) Donat, l.c.
f) Iuuenal. Sät. III. v. 347, Martial.
j|i® lib. VII. Epigr. 60.
g) Liv. lib. V c.ff.
VIATIGVM war, was man ab.
Schenken guten Freunden mit auf denMZ gab, so anfangs in nichts als VI-zeßB ttualim bestund, nehmlich Brodt,Wein^ p »• d. g. a). Es bekamen aber ihr Viaii-tum die Stathalter der Landschaften,denn sie dahin giengen, und zwar aus} «n Aerario publico , zu den Wagen,
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Maul. Thieren, Gezelten u. d. g. was siezur Reise dahin nöthig hatten, damit siedergleichen von den Bunds. Genossennicht fodern durften b).
a) Homer. Odyj]'. lib. II. v. 38p. lib.VII. v.364. Virg. Aeti.I. v.ipS.
b) Cicero » Liuius, Gellius &c. ap.Sigon. deAnt. hir. Prouinc. lib.III.c. n.
VIATORES waren öffentliche Be-dienten zu Rom, welche die Rathsherrenvom Lande zusamme foderten, wenn manüber etwas Rath halten wolle a). Eshatten dergleichen aber auch die Aedi-les und Tribuni plebis zu ihren Dien-sten, durch welche letztere auch wohl selbstden Bürgermeister durften bey dem Ko«pfe nehmen lassen, wie der Bürgermei«ster den Tribunum durch den Lictore«,b). Einige halten sie für einerley mitden Lictoribus , und wäre der mt Lictorgenannt worden, der die Schuldigen bin-den müssen c); allein sie waren dennochgantz unterschiedene Leute, obwohl derBürgermeister auch seine Viatores , ie»doch nebst den Lictoribus, halte, wovonaber die Lictores eine grössere Gewalt,als die Viatores bedeuteten, anbey inDecurias eingetheilet waren, und vonden Bürgermeistern erwehlet und besol-det wurden d).
a) Cic. de Scnect, c. /6, Columell.Praß 1.
b) Liv. lib. II. c. 36.
c) Valgius ap. Gell. lib. XIII. c. 13,
d) Sigon. de Antiqu. lur. Civ. Rom.lib. II. c. v/.
VIBILIA war eine Göttin der We-ge, welche machen solle, daß man sichnicht darauf verirrete.
Arnob. lib. Hll. ap. Struv. Antiqu.Rom. c. 1. p. 160.
VICARIVS war überhaupt, dereines andern Stelle vertrat; besondersaber doch, der des ?raekecti kraerorikVerrichtung versähe, da solcher es nichtselbst thun kunte, daher er auch auf ei«ner Kutsche fahren durfte, und anderedergleichen Vorzüge mehr hatte a). Eskam aber mit ihm vornehmlich daraufan, daß ein Prafectus Pratorii mehr,als eine Provintz unter sich hatte, derenieder wieder einer vorgesetzt wurde, so