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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2863-2864
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T R I

-86; T R I

Efi-Swbe, als dic Gestelle zu bedeu-ten angefangen k).

a) Cic. ad Attic. lib. III. Epiß. ;o.

b) Victruv. lib. VI. c. s-

c) Varr. de R. R. lib. I. c. SO- & lib.

IU r. t 3 .

d) Victr. üb. X. c. 6. Virg. Aen. I.

V. 6(jo.

e) Kipping . Antiqu. Rom. lib. IUI. c.

.? i 3->

f) Plin. H. N. lib. XXXUll. c. 3 .

g) Id. ibid. lib. XXXil. c. u.

h) Horat. tib.l.Serm.q. v.86,

i) Cic. inPifan. c.27.

k) Salmas adSpartian. Hadrian. c.

/0. $ VolV Etymol. i« Triclinium.

TRIDRACHMVM war eineMüntze zu Athen von 3 Drachmis a),und daher nach unsermGelde yGroschen.

a) Pfeiffer. Antiqu. Gr. lib. II. c. 3 p.

P 3 3 -

TRIENS ist der dritte Theil vonjedem Gantzcn, besonders aber doch Tri-ens von einem Alle so viel als 4 Nutzen,da der As ein Gewichte ist a), oder 4Cyathi, wenn das G-Mtze ein Sextariusist, und, da dieser begriff an Wasserund Weine 20 Nutzen, an Oele 18 Nu-tzen, an Getreyde i;Untren, an MehleyUntzen, an Honige 30 Untzen, an Bley23; Untzen, an Zinne 150 Nutzen, anKupfer 182 Nutzen, an Silber 207 Nu-tzen, an Golde 375 Untzen, last sich leichtauch finden, wie viel an Nutzen von je-dem ein Triens sey b). Also ist der Tri-ens an Langen-Maasse > Dritte! des Fus-fes und mithin 4 Zoll c), an Gelde aber,da l As Pfennig unsers Geldes war,macht l Triens Pfennig. Es waraber denn solches eine ehrinne Müntzemit darauf geprägtem rate oder Art eineskleinen Schiffs, woher er auch Num-mus ratitus hieß d). Dergleichen so»,verlieh auch einem Lobten mit in denMund gesteckt wurde, um denCharontidamit das FaHr-Eeld über den Achcron-rern bezahlen zu können c). Hie; bey aberVtatTrieus, oder welches sodenn einer,lev ist, Triental f), das ordinaire Lrinck-Maaß der alten Römer g).

Beuerin. dc Mensur. & Ränder. P.

/. hiÄSjp. 2 t.

2864

b) Id. ibid. inSextariump.84.

c) id. ibid. in Pes p. qi.

d) Festus /»Ratitum quadrantem.C) luuenal. Sät. III. v. 267. &ad etim

Schol.wf. /fewflneGangrxus /. c.

f) Pers Sät. III. v. 100.

g) Martial. lib.l.Epigr.toj. Propert.lib. III Eleg. a. v. 20-

Trientarium fcenus, s Fcenus.

TR1ERARCHVS, Gr. twar eigentlich der Befehlshaberoder Capiraine über eine Triremem oder 11Galere mit 3 Reihen Rudern, und hatden Nahmen von «, triremis , undd%x,ui , princeps , oder praj'edus ^a), Mein zu Athen war es einer von E.. ^300 der reichesien Bürger, deren ein ie<der gehalten war, eine Galere auf seine 'Kosten mit Mannschaft, Gewehr undandern Crfoderungen auszurüsten und, ^zum besten des gemeinen Wesens we- Mniqstens ein Jahr lang zu unterhalten b).

War er aber nicht in dem Stande sol- w«iches zu thun, muste er einen andern -,Ät!nennen, der reicher, als er war, und, »N«da dieser es nicht eingesteher« wolte, daß ataier reicher sey, stunde jenem frey, sein njnrc.Vermögen mit diesem zu vertauschen c). . Mt

a) Tic.Hiß. lib. IIc.q.S uet.Ner.c.34. 'Tenuil

b) Suidas in T^m?afyjx. Hietony

c) Demosth. ap. Pfeiffer. Antiqu.Gr. hin]lib. II. c. 20. & VJpian. in Demosth. agniina

ap. Pitifc. in Trierarchus.

TRIETERICA waren ein Fest,welches man dem Baccho zu Ehren alle-mahl das dritte Jahr feyerte. Es hat-te den Nahmen von ^«s, ötep, uit&eV«,da» Jahr, und wurden die Lieder, dieman dabey sang, genannt a).

Anfangs feyerte man dergleichen imJahr zweymahl, als einmahl im Winter,und das andere mahl im Frühlinge,wovon dieses auch änwna Ahiessen b). f Dionysia.

a) Gyrald. de Annis & Menfibus,P.II. p. 784-

b) Coler. adAlex. aLAlex.Ub.IIIc.14.

IIGESI

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TRIFAX war eine Art eines 1Wurf- Pfeils 3 Cubitos lang, den manmit einem We: fzeuge fort trieb.

Festus in Trifax,^ Voll Etymol. in

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TRIGAE waren eine Art eines W

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