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die vornehmsten in der Stadt hiessen^fl (g die Cornelii , Aemilii, Iulii, Mar-celli U. s. f. b ).
a) Salmas. ap. Pitisc. in Tribules.
b) Manur. ap. eumd. I. c.TRIBVLVM, f. Tribula, warein
Vagen oder Fuhrwerck, womit die Al->m ihr Getreyde ausdrafchen a). Wases für eine Maschine eigentlich gewesen,Kill sich nicht wohl begrciffen lassen.Sie wird ein Vehiculum genannt, unddas soll omni ex parte dentatum gewe-sen seyn b), an dessen Stelle aber aucheine Tabula lapidibus aut ferro afpe *rato genommen worden seyn c). We-nigstens spannete man Pferde, oder Och-sen davor, und wenn man das Getrey-de aus der Dresch-Tenne herum gele-get, beschwerete man das Tribulum mitetwas, oder eö trat auch der, so das Dichtrieb, selbst drauf, und fuhr so lange dar-auf herum, bis die Körner ausdenAeh-rm heraus giengen ä). Es muß mit-hin das Getreyde mehr ausgerieben, als[ ausgedroschen worden seyn, wie denndaher auch Tribulum gesagt wird, qs.Teribulum, von Tero, ich reibe e), undmuß es überhaupt dennoch eine. elendeArbeit gewesen fepn. Indessen war siedoch nicht nur in Italien, sondern auchin Griechenland, dem Oriente, und selbstauch bey den Juden so üblich 5 ), alsbey denen solches Tribulum auch einschweres eingekerbtes Holtz,wie etwaneme Feile ist, gewesen, mit dem aber auchgesamtes Stroh so klein, als Spreu, zer-malmet worden ist g), allein da es aucheine Tabella lignea , subtus quam lapi-des infixi fuerint h ), mag sich wiedereine zulängliche Idee davon machen, werda kan. Jedoch aber möchte man dochmit manchem noch eher sich zu rechtefinden, wenn man zum voraus seht, daß«an zu solchem Dreschen die Aehren vonden Halmen abgeschnitten, und also nurfilbige allein vor sich gehabt hat 1).
a) CoIumell. lib. II. c.2t.
b) Seruius ad Virg. Georg. lib. 1 . v. 164.
c) Varr, de R.R. lib. I, e.p,
d) Coiumell. l.c.
e ) Voll Etyntol. in Trtbulürsl.
f) Schttrgeu.//or. Talmud.ad HebnVlIIl, v.p.
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g) Rasche ap. Schcetgen. l.c.
h) Abendana ap. eumd. l.c,
i) Varr. l.c. cap.p.
TRIBVNAL war ein ziemlicheshohes und geraumes Gerüste, woraufdie Pr-erores ihre Sellas curules fetztenund sodenn ihr Gerichte hielten, und die^scs darum, daß iederman alles desto bef-ser mit ansehen und hören kunte a). Erwar hierbey ingemein so ziemlich als einhalber Circkel gestaltet, ein 46 Fuß voneinem Ende zu dem andern breit, und ein1; Fuß eingebogen b). Man muste al-so auf Stuffcn hinaufsteigen c), undstunden oben herum mehr Stühle auchfür andere Leute, so da zu thun hatten d).Es führete aber dergleichen schon Ro-mulus ein, als der sein Tribunal selbstauf dem Marckte erbauen ließ, und umsich mehr Ansehen zu machen, von daherunter Recht sprach e). Mit der Zeitwurden solche Tribunalia auch mit Ge-ländern umgeben, damit das Volck nichtallzu nahe hinzu dringen kunte (), Mas.scn denn auch die Kayser hernach theilsselbst auf solchen Gerichte hielten g)rtheils doch sonst mit darbey fassen, wennes von andern geschahe h). In den Lä-gern wurden sie von Rasen wenigstensbis Manns-hoch aufgeführet, woraufdenn des Feldherrn Stuhl stund, wenner Recht ssrach,oder auch sonst eine Re-de an die Armee hielt i), indessen befan-den sich nebst dem Feldherrn auch die Le-gari und andere mit darauf, daher eseben nicht klein seyn durfte k). Wieaber diese Tribunalia von den Griechenßi/utlx, a ßM>u, ascendo, genannt wer-den ; also heißt man auch Tribunalia ,was sie nennen, welches wir
Gerickre, Gericht« -- Stuben, Gesricht«-Höfe und s. f. nennen können.Von dieser Art waren zu Athen 1 ) «Jlftiif Areopagus ; 2) rl irrhlx**
AasVjS’ Tribunal iuxta Palladium; 3) t«i*t btHptnu, Tribunal iuxta Delphi -nium ; 4) ra irrt Üfvrxieia , Prytaneum tund 5) tö ev hfsxrlet, Tribunalin Phreat-ti 1 ). Ferner denn noch 6) * ha««*, /*-l’uea, so das größte und gemeinste war;
7) t« Itätfiijtir«», Parabyflum , {$) rc M,-Tfx«.', MetichCum; tf) « AgS't jtt«, Ar-dettus; 10) to Barstest, Batrachium tU« MK » U) rt