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TREMISSIS war eine güldeneMüntze, um einen Drittel weniger, alsein Solidus, und, da dieser ingemein aufeinen Ducaten oder 2 Thäler >8 Gro-schen gerechnet wird, war solcher Tre-tniffis 44 Groschen gewesen. Es ließdergleichen Alexander Seuerus zuerstprägen, um den von ihm verringertenTribut desto besser darnach befahlen zukönnen.
Lamprid. Alex. Setter, c. 39. <ts adeum Salrnas. /. c.
TRESSIS war eine ehrinne Mün-tze, die so viel galt, als 3 Asses. Siehat den Nahmen von tres und as, aßsa). Wenn also der Oenarius unsersGeldes 3 Groschen gegolten, hat 1 Asgemacht z 5 Pfennig, und 3 Asses mit-hin iof Pfennig. Indessen wird einTreßs doch für eine iede geringe Mün-tze gesetzt, und heißt also Non treßs aga-so, ein Rerl, ver nichts oder dock we-nig werth ist b). Allein es wird dochTreßs auch für 3 Aureos in den No-vellen gesetzet c), welchem nach ein sol-cher Treßs unsers Geldes 9 Thaler 9Groschen machen wird, wenn man nehm-lich den Sestertium auf 9 Pfennige rech-net, rechnet man ihn aber nur auf 8Pfennige, beträgt ein solcher Treßs nur8 Thaler 8 Groschen.
a) Varr. de L. L. lib. VIII. c.49.
b) fers Sät. V. v. 76.
c) Salrnas ad Lamprid. Alex. Setter,c. 39.
TRIARII waren bey den Römerndie ältesten und Versuchtesten Soldaten,die eigentlich nur zur Besatzung des La-gers gebraucht wurden, wenn die andernin die Schlacht giengen a); jedoch daes die Umstände erfoderten, anch mit insolche giengen, und sodrnn allemahl diedritte Linie ausmachten, wie die Hasta-ti die erste, und die Principes die ande-re b). Sie fassen darbey auf dem rech-ten Knie, daß man sie nicht sehen kirn-te c), und, da sie commandiret wurden,lmd mithin auf einmahl aufstunden, sa-he es, als ob ein gantz neues Corpoempor steige d). Sie wurden aber dochauch nicht leicht gebrauchet, als wenndie Noth anden Mann gieng, und ist
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hernach durch sie auch manche Schlachterhalten wordene). Ihrer waren aberbey einer Legion dennoch nicht mehr, als600 f), und anbey wie die andern inIO Manipulos, jeden von 60 Manngetheilet g). Sie hiessn aber Triarii,
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qs. Tertiarii , weil sie die dritten in der
Schlacht-Ordnung waren h), undwen ^den ingemein auch Pilani genannt, weil iS!l111
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woher auch ihr gantzesOorpo?,'/«§ hieß i* 1k). Jedoch hakten sie dann und wannauch ihre Spiesse 1), am linden Armeaber zuförderst einen grossen Schu'b m),und fassen sie auf dem Knie, um von den ‘ß 101Pfeilen der Feinde nicht so leicht gelrof-fen zu werden n), als auch sich nicht ver- Sgeblich müde zu stehen, da so leicht dasFechten nicht an sie kam 0). Unterdes-sen heißt es von ihnen Res ad triarios Mist!«rediit, wenn es mit einer Sache aufs MlAäusserste kömmt und mithin solche sehr «
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hart hält p)
a) Dion. Halic. lib. V. c.i.
b) Veges. lib.III. c.14.
c) Liv. lib. VIII. c.ff.
d) Id. ibid. c. jo.
e) Dion. Halic. I. c.
s) Polyb. de Milit. Rom. c.i. §.g.
g) Ouid. Fast. III. v. nj.
h) Varro ap. Sigon. de Ant. lttr. Pro-vinciar. lib. II. c. 2.
i) Ouid. /. c. ß ad eum Neapol. l.t. ^ ITu
k) Pceschel. ad Polyb. I. c. p. 68. «
l) Polyb. /. c. cap. 2. §. 7.
m) Pceschel. ad Polyb. l.c.
n) Veget, lib. I. c. 20.
o) Lips. de Mil. Rom. lib.llU. C.i',
p) Li v. lib. VIII. c. 8. st’ß
IRILVEESHiesien ehedem zu Rom
diejenigen, welche in einen Tribum mit ^ 4 <Ileinander gehörcten a), und zwar waren . MTribules vrbani , die zu Rom wohneten, ^ 1»und in dasige 4 Tribus gehöreten; hin- Kni,gegen Tribules rustici, was von Römern Jauf dem Lande wohnete, welches sichaber mit der Zeit so weit änderte, daßTribules vrbani hiessen, welche in den4 Tribubus vrbanis ihr suffragium ga- 3,^ben, sie mochten wohnen, wo sie wölken; '5^hingegen Tribules rustici, die in den 1 %,||'Übrigen Tribubus ihre Stimmen gaben,wenn sie gleich zu Rom wohneten, und