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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2399-2400
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teAarons, als den Untergang des Ro-rah und seines Anhangs bestätigte K).Ihr Ober - Haupt war der Hohe. Prie-ster, nach welchem kamen der Sacerdoscaflrenßs , der Sagan , die Catholici , dieThesaurarii , das Haupt ver Ephcme-»ve, das Haupt der dienenden Familie,IZ Prcesefii und sodenn die Sacerdotesgregarii, oder gemeinen Priester c).Von erstem stehen die besondern Arti-ckel unter den hier angegebenen Nah.men nachzusehen; von letzter» aber oderden gemeinen Priestern hat man fer-ner zu mcrcLen, daß solche wohl auchüberhaupt in gelehrte und ungelehrteunterschieden worden, vornehmlich aberdoch in ihre 24 Epbemerias oder Ord-nungen d). s. Ephemerhe. Es milffeaber einer, der Priester werden Wolke,aucl) von Priesterlichem Geschlechte undsodenn vornehmlich ehelicher und ehrli-eher Gebührt seyn. Er muste fernerkein Gebrechen und Fehler am Leibe ha-be», deren sonst die Jüdcn 140 zehlen,als 8 am Haupre,2 amHalse, u an denden Ohren, 5 an den Augen - Braunen,

7 an den Auf.en - Liedern, 19 an denAugen, 9 an der Nase, 9 am Munde,z am Bauche, 3 am Rücken, >6 ammännlichen Gliede, 20 an den Füssen,

8 am Leibe überhaupt, 8 an der Haut,und 8 an der Etärcke und Gerüchedes Leibes e) , die ihn zum Priesterthu-me untüchtig machten. Er kunteanbey zwar schon im iz Jahre zu sol-cherWürde kommen, doch kam er zu kei-ner Verrichtung vor dem 20 Jahre, daer erst ordentlich eingeweihet werden,und sein Opfer bringen muste f). Sei-ne besondern Priester - Kleider waren dieFemoralia oder Hosen ; die Tunica oderRock ; der Balteus oder Gürtel; undderoder der Hut, von denen dieHosen, Rock und Hut oder Turban vonder allerfeinsten Leinwand, der Gürtelaber geblümt von himmelblauen, weis-sen, scharlach-und purpurfarbenen Wol-len-und Lcinen-Gewebe gaEllen lang,und 4Qver-Finger breit war g). Ermochte heyrathcn, aus welchem Stam-me er wo!ce,nur keine Hure, Geschwach-te, Verflossene', und, »ach der Judenfernern Vorgeben, keine, die der nechste

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Freund eines Verstorbenen nicht haben ^wollen, auch nicht die eine Sclavin, f"«oder eine Gastwirtin gewesen war l>). :

So durfte er sich auch keine Platte ma-' ^chen, noch den Bart abscheren, noch ein ?Mahl am Leibe pfetzcn, noch sich an einem ^ ®Todten verunreinigen, ohne an seinerMutter, seinem Vater, seinem Sohne,sei-nerTochter,seinemBruder,seiner Schrve- ^

ster, wenn sie noch unverheyrakhet ge-storben war i) , worzu einige auch noch 0'seine Frau setzen, und, da ihm ein sol- i** 1cher Person Tod angemeldet wurde, mu- «ste er sofort von seinem Priester-Amtabtreten, und sich aus dem Tempel wegbegebe» ; sich aber sonst auch mit denSeinigen eines unsträflichen Lebens be-fleißigen. Hingegen hatte er aber auch vf-alle Ehre, und seine guten Einkünfte zu toiHgemessen k), deren die Juden 24 Arten t jzusrmme zehlen, als 10 im Tempel, 4 Lbesonders zu Jerusalem und io ausser -«Iidem Temvel und der Stadt Jerusalem I).Jedoch aber waren ihrer auch einegros- chrseMenge, so davon leben musten, und,da ihrer in jeder Ordnung über zoao j)ji|gewesen seyn sollen, würden ihrer zu- id §samme mehr als 120000 heraus kom- ijt«men m), Jmmittelst wurden sie auch ch,von dem Synedrio magno oder den an«dern Priestern examinirt, ehe sie Prie-ster werden kunten, und, da einer mit ^seiner Geburt nicht bestund, zog er ein 3.schwaches Kleid an und gieng so aus ; s .dem Tempel hinweg n). Sonst «noch- ^ten sie in ihren Priester-Kleidungen im ^Tempel gehen, ob sie schon nichts zu ^thun hatten, nur den Gürtel nmsten sieablegen, doch durften ste in solcher ihrer ^Kleidung sich nicht schlafen legen 0). ,

Ihre Verrichtungen waren achzehener-ley, wie sie die Juden zehlen p). Die .es aber noch nicht alle sind, und nureinen Tag durchzugehen, waren es diese: ^

Im Conchui Gazith looseten sie ;nmersrenmahle, wer den äusser» Altar - "reinigen feite ; ?um andern looseten 'ihrer dreyzehen, wer das Lamm fthlach« ,7ten, das Blut sprengen, die Asche vein ^Altare weg thun, die Lampen zurechte «machen, das Haupt und Hinterbein vom ^Lamme zu dem Altar tragen, wer die ^beyden Schultern, wer den Rückgrad,