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in dcm Vico Longo, woselbst es dieVirginis des Auli Tochter erbauete, dan,<m sie nicht mit in das Sacellum Pu-diti* patriciae wolle kommen lassen,m ,l sie aus dem Stande und den Vo-lumnium, einen plebeium, gehcyra-(bet hatte. Es durfte darinne keineKrau opfern, deren Keuschheit nicht be.konnt war, und anbey nur ihren erstenMann gehabt hatte; welches aber auchnur eine Zeit lang wahrere, weil endlichvvnWeibsen dahin kommen mochte, werda welke, bis sowohl dieses, als vori-ges Sacellum gar ihren Vergang ge-funden.
Liv. lib. X. c. 23. Festus ap. Pirisc. b. t,Vost Theo!. Gentil. lib. VIII. c. 13.Rolln. üb. 11 . c. 28.
Sacdlum (Jiiin befand sich in der VLRegion der Stadt a) , unfern von derkotts Agonensi, ob aber in, oder vorder Stadt, weiß man nicht b).
a) Panuin. Reg. VI. ap. Nardin. lib.IIII. c. f.
b) Nardin. l.c. cap.y. Borrich. Ant.V.R.Fac. c. VIII. §. s.
Sacellum Sangi , s. Aedes Sangi.Sacellum Strenia befand sich jU äus-serst an der Via Sacra a) , am Ende derGärten bet S. Mari« Nouae b).
a) Varr. de L. L. lib. IIII. c. 8.
b) Nardin lib. III. c. /2.
Sacelltm Viriplaca befand sich aufkern Palatino , wohin Mann und Fraukamen, die mit einander uneins gewor-den waren, und, wenn sie da einanderdie Wahrheit recht gesaget, sich wiedervertrugen, und sodenn im Friede nachHause gicngen.
Val. Max. lib. II. c. /. n. 6. Borrich.
Ant. V. R. Fac. c. 12. §. 3.
Sacellum Volupia war eine kleine run-de Capelle bey dem Ponte Sublicio.Nardin. lib.IIl.c.3. Borrich. Ant. V.
R. Fac. c. 13. §. 3.
Sacer Mons , s. Mons Sacer.SACERDOS CASTRENSIS? f e !) den Jüdcn ein Priester von gros-Ansehen, welcher besonders gesalbet*, wenn das Volck in den Kriegum solches dahin mit zu be-L., a )- Wenn es feite zu einerc 9 iaä)t kommen, trat er an einen er-
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habenen Ort, und sprach dem Volcke ei-nen Muth ein, sonderlich mit Deut.XX, 3■ 4. welche Worte sodenn ein an-derer Priester in der gantzen Armee um-her wiederholet«. Hieraufentliesi er die,so neue Häuser gebauet, Weinberge ge-pfiantzek, erst eine Frau genommen, undruffte denn mit lauter Stimme zum of«tcrn aus, daß wieder umkehren solle,wer sich fürchte , alles nach Dent. /. c.v. s- - 8- Und wenn solches geschehen,wurde erst dieSchlacht-Ordnunggestel«let b). Er war hierbey dcr nächste nachdem Hohen - Priester, dem er auch so-fern gleich war, daß er sein Haar in derTrauer nicht durfte wachsen lassen, nochseine Kleider zerreissen, noch zu einemTodten kommen; hingegen auch eineJungfrau und keine Wittib oder Ge-schwächte heyralhen durfte; hingegenfolgete ihm sein Sohn nicht in der Wür-de, wie des Hohen. Priesters c). Erhieß eigentlich Mafcboacb bammilcba-mab , der Gesalbte ;um Rricge, oderder Rriegs-Gesalbte, halte den Leib-Rock mit bey sich, und kante GOtt auchdurch das Vrirn und Tummim fragen d).Im Tempel halte er seine eigene Kam-mer ; doch aber wahret« seine Würdeauch nicht länger, als es Krieg war e);fand sich auch nur zur Zeit der Stifts«Hütte und des ersten Tempels 5), daman hingegen unter dcm andern Tempeldergleichen nicht mehr hatte.
a) Iken. Antiqu. Hehr. P. I. c. 10. §. s.
b) Id. l.c. P. II. c. 11. Jj. 26.
c) Gern. Ioma ap. Reland. Antiqu.Vet. Hehr. P. II. c. 3. §. 2.
d) Lund. lud. Heiligth. lib. II. c. 26.n. 8-
e) Seiden, de Succejf. in Pontif. lib.II. c. 1. ap. Lund. L c.
f) Reland. I. c.
Sacerdos summus, s. Pontifex.
SACERDOTES, prielier beyden Iüdcn, waren vor dem Gesetz aufihre Arten sonderlich o,e Häupter der Fa-milien , sie mochten Primogeniti , oderErst-Gcbohrne seyn oder nicht a) ; un-ter dem Gesetz aber waren es allein dieNachkommen Aaron», als die GOktselbst darzu aussondert«,und ihreWahtauch sowohl durch das Blühen der Ru.