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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
Entstehung
Seite
2383-2384
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ROS

ROT

b) Liv. l.c.

c) Plin. H. N. lib.Xyi. c.4.

d) Appian. l.c.

e) Plutarch. in Cicerone c. 36. Schott,ad Aur. Vict. Vir. Illuflr. c. 8r.

f) Varr. de L. L. lib. IUI. c.32,

g) Nardin. l.c.

h) Suet. Aug. c.iar.

i) Dio lib.XXXXIII.

k) Nardin. l.c.

l) Vellei. lib.ll. c. 62. Cic, pro De-iot. c.j2. Plin. H.N. lib.XXXlIll.c. 6.

m) Liv. l.c. Nardin. l.c.

ROSTRVM war ein an einer Ga-

leere oder Ruder«Schiffe, am Vorder.Theile, herausgehendes starckes und mitspitzigem Eisen oder Ertzte beschlagenesHoltz, womit man ein feindliches Schiff,indem man mit Gewalt darauf anfuhr,entzwey stieß a). Es soll folc tyiPifeusein Tuscier, und berühmter See. Räu-ber, noch lange vor Romuü Zeiten er-funden haben b), und war solcherSchiff-Schnabel, wie man ihn nennet,anfangs ziemlich hoch über dem Was-ser c ), den aber Aristo , von Corinth,zuerst niedriger anlegen ließ d); bis mansie endlich auch gar unter dem Wasseranbrachte, damit aber den feindlichenSchiffen auch eines unter dem Wasserversetzen kunte, daß sie Wasser schöpfen,und zu Grunde gehen müssen, wenn siedaselbst zerflossen wurden e). Hierbcyhatten manche Schiffe dergleichen nichtnur einen, sondern auch wohl bis 7 odergar jq, woher es denn JwA?« hießs). Eroberte man aber ein dergleichenSchiff, so wurden die Roßra abgeschnit-ten, und mit im Triumphe eingeführet,oder auch doch irgendwo zum Andruckenangemacht g); wie denn auch dahbr dieRoßra zu Rom von dergleichen ihre Be-nennung hatten, s. vorher Rostra.

a) SchefFer. de Milit. nav. lib.ll. c.p.Gyrald. de Navig. c. //.

b) Manetho ap. Pitisc. in Rostra.

e) Sil. lib. IUI. -0.482.

i) Diod. Sic. lib. XIII.

e) Polyb. lib. XVI. c.2. '

f) Aeschyl. ap. Pitisc. I. c.

g) Virg. Aen. lib. VII. V./83. Liuius

lib.X. C.2.

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ROTAE, Räder, bestunden ent-weder nur aus rund-geschnittenenBre-tern oder Scheiben, welche man Tym-pana hieß, oder hatten ihre Felgen undSpeichen, wie noch ietzo a). Beyde Ar-ten der Räder brauchte man auch zuSchöpfung desWassers,wie dergleichenMachinen auch noch ietzo gebräuchlichfind b). Doch waren sie auch eine Artder Werckzeuge, einen mit gröster Mar-ter hinzurichten c), indem man den Men-schen auf deren Umkreis band d), wobeydie Knochen verrencket, oder gar gcbro-chen, wenigstens alle Glieder greulichausgedehnet, Hände und Füsse aberbeym Umdrehen ingemein gar weggien-gen e); zumahl das Rad mit so grosserGeschwindigkeit umgedrehet wurde 5 ),baß einem auch wohl dieCaldaunenausdem Leibe flogen g); sonst aber nochSteine an die Füsse gehanget h), Feuerunter das Rad gemacht i), und der Lei-dende noch darzu mit Geisseln zerlastertwurde k). Wobey man aber doch ge-linder verfuhr, wenn dergleichen Werck-zeug nur gebraucht wurde, die Wahrheitaus einem zu bringen I). Ob die Teut-sche Art, einen zu rädern, auch den Al-ten bekannt gewesen, wird noch gefragt,und wenigstens doch auch von einigenbejahet m), welche doch aber inFranck-reich erst Franciscus A. 15g; eingeführethat n).

a) Scheffcr. de Re vehic. lib. I. c. 7.

b) Plin. II. N. lib.XVlll c. u. lib.XVIIII. c. 4. Lucret, lib. V. v. V 7 -Victr. lib.X. c.jo.

c) Suidas in Tpo*;o«.

d) Virg. Aen. lib. VI. v. 616. Plutarch.de Garrul. Joseph. Maccab. c.g.

t) Id. /. c.

f) Tibull. lib. I. Eleg.3. v. 74. SeneC.Herc. Für. AB. III. v. 750.

g ) Pindar. Pytb. Od. II. v. u$o. Jo-seph. I. c.

h) Id. l.c.

i) Tertull. Apolog. c.so. Joseph, l.c.

k) Aristoph. in Pace & adeum Schol.

ap. Pitisc. l.c. Appul. Met. lib.X.ap. ewnd. l.c. -

l ) Aristoph. /. c. Plutarch. in VitaPhocionis.

m) Iun. Animadverß lib. III- c - n -

n) Fresn.