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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2335-2336
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Man hat also darunter entweder Ordi-nes, oder Gradus, oder Subsellia zu ver-liehen , und heißt daher federe in qua-tuordecim , ein Eques seyn, in quatuor-decirn JeJsum deducere, jUNI Römische»Ritter machen u. s. f.

Cic. Fdm. lib.X. Epiß.32. Suec. Cas.£. 3P- Martial. lib. V Epigr. 28.Dempster, ad Rostn. lib. Vt c. ii.s. Eques.

Q V A T V O R V I R 1 waten einCollegium von 4 Männern bey denRömern, die zu allerhand Verrichtungenrrwehlet wurden. Also waren derglei-chen die Quatuoruiri ab eetario Pontifi-tmi, welche die Einkünfte der Priesterunter sich hatten, sie einnahmen undwieder auszahleten, wo sie hingehöretett&). Anbete Quatuoruiri waren, welchedas Recht zu sprechen gcsctzet waren b),vermuthlich aber mehr in den Land-Städte», als zu Rom c). QuatuoruiriViarum curandarum wurden nach denAedilibus verordnet, die RömischenStrassen im baulichen Wesett zu erhal-ten d), Indessen soll solches bereitsA. V. 6 to geschehen, und sie eben dieseyn, welche sonst Viocuri genannt wer-den; allein da ihrer nicht gnung gewe-sen, alles zu besorgen, sind deren noch3 darzu genommen, und also zusamme6 gesetzet worden, deren 4 auf die Stras-sen und Gassen in der Stadt, 2 abekauf die vor derselben zu sehen hatten.Jedoch blieb es hernach wieder bey 4,bis auf des Adriani Zeiten, und alsoin allem ein 360 Jahre). In dettMu-nicipiis waren die Quatuoruiri gar ge-mein, ob sie aber einerley mit den^M'tuotüitis iUri dicundo gewesen, davonschon gedacht worden, wird nicht gesagt,doch scheinet es glaublich, daß Matt nichtzweyerley Quatmruiros in dergleichenStädten gehabt habe f). In den Pra-fectutis hatte Man dergleichen Z/EE-viros auch, die aber dem PrateÄo alsAssessores zugeordnet waten, allein, dadie Ptsesectür* groß waren, hatte manNN deren Stelle auch wohl Seuiros oder6 Mantter darzu erkieset g).

4) Inscript. vet. & Guther. de lur.Pontis lib. II. ct n.

Q V t ±336 $

b) Inscript. vet. & Vrsat. ap. Pitise. ^in Quatuoruiri iuri dicundo. O?

c) Inscript. alia & Chimentel. di

Honor. Bisell. c. 4. ap. eitmd. I. c. (P

d) PonlpOn. /. 2. §./d. ff. de Origi 1*^

lur. _ Jt *1"

e) Bergiet de Viis rtiilit. lib. I. Seit .^

§.q-/2. Vrsatus Pancicoll. ap, tffcW

Pitise. in Quatuoruiri ViarUm cu- !fandatum. . D

f) Cic. rtd Aitic. lib.X. Epiß. /3. ad

Famil. lib. XIII. Epiß. 76. pro fCluent, c. 8. St%aA.de Antiqu. lur. iffllflIto!, lib. II. c.8. lib. III. c. 2. z D

g) Id. l.c. lib. II. c.12.

Querquetulana Porta, f. Poirfä. 0iht

Querquetulanus Motis, f. Mons. Alil

QVIES war eine Göttin derRö. slt!

wer, welche alles im ruhige» Stande Kiierhalten solte. s. Lexic. Mythol. in Quies. jm 1

QVINARIVS war eine Ro'mi- sji!

sche Müntze von ; Aflibus a). Siewar daher ein halber Denarius b), hieß A«sonst auch Vifioriatuti weil die Victor ^tia darauf gepraget war c), und galt »Nach unserm Gelde 18 Pfennige. Auf Mden Würfeln oder Tesseris war Quina- ,, mrius auch eine der Zahlen d), allein aufden Talis befand sie sich nicht e).

a) Beuetin. de Mensur. P under. P.L ^ f

f. 22. JJ

b) Vart. de L. L. lib. IÜI. 6.38. ?'

c) Volüs. Metiaii. ap. Grsev. Thes. .,® 1

Tom. XI. a.tf 08. .1

d) Senstleb. de Aled vet. c. VlI. §.F. ^

e) Id. l.c. cap. IIII.

QVINCVNX war ei» Gewicht *'Von 5 Untzett a), allein auch ein Maaßvon 5 Cyathis b), und in Längcn-Äaäs«sen eines von 5 Vnciis oder Zollen c),

a) BeUetin. de Mensur. Js Pondtr. P.L .

p. 2t. '°P

b) Martial. lib. II. Epigr. tt ii. p-

veriri. I. C. P. II. p. 8f. yP'

c) !d. p. 93. . 1

QVlNDEClMVlRI sairis fd> -P11,,

tiundis waren ein Collegium gar angpfthener Leute zu Rom, welches erst aus j?«2 Männern, so daher Duumuiri hiessen,bestund ; hernach bis auf 10, und so- ^

denn endlich auf 1; kam, da sie dort H

Decemuirij hier aber nach ihrer Zahl VQuindecimuiri, die ZttnfjeheiisMäNs

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