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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2325-2326
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b) Gratian. IXifiinct. Illi. c. Sta-tuimus.

c) Arnd. Lex. Autiqu. Eccles. in Fe-sta, §. 7.

qvadraginta viRiroa*r( n 40 Mann-r, welche man zu Athen be-Mete, auf dem Lande umher zu reisen,>,nd die Streitigkeiten wegen lniurien,kchiagcreyen u. d. gleichen zu entschei-de, auch Sorge zu tragen, daß Un-mündige in ihren Erbthcilcn nicht ver-fuigt würden.

Sigon de Rep. Athen. lib. ////. c. z.

QVADRANS war zwar eigent-lich der vierte Theil eines Assis , und,da dieser 12 enthielt, war ein Quadransderen 3, daher er auch vormahls Triuncisf)ic§ a). lind ob wohl Terunncius imWerthe mit einem Triunce einerley wä-re, so war der Triuncis oder Quadransmir von Kupfer, der Teruncius aber vonEriber b). Wenn also der Venariu;unsers Geldes 3 Groschen betragen,und ein As daher z Pfennig gemachthat, wird eilt Quadrans s~ Pfennigund mithin noch keinen gantzcn machen.Indessen war er doch der Lohn, denemBader von einem Bade-Gaste fürseine Mühe bekäme). Ob man auchQuadrantes von B!ey gehabt, wie ei>»igewollen, stehet dahin, weil sonst auchdie voni Ertzte ihrer Gernigigkeit wegenso genannt werden können st). Also n>a*Kl! Quadrantes ratiti Nicht die, so manlur b,e Überfahrt über einen SrrohmWt ratibus gab e) ; sondern weil auflie crnFloß, oder ratis gcpragctwar s).

cr g) und war

fof«)!»«, als i Gersten - Korn oder 2 h), der daher aber auch keine 3« : !?en wiegen können. Hierbei) aberm Quadrans auch ein Maaß flicßi-s» L)inge, und enthielt 3 Lvathos i),gleichen bey den Juden auf 6 Eyer-vchalen voll gerechnet wurde Ir).

^ II N. lib. XXXill. c. z.

b ) Voll Etymol. in Quadrans.

c ) Borat. hb. I Sät. 5. v.,7.Iuuenal.

bat. VI, v. 446,

ö) Von: /. f .

e ) Varr. de L. L. lib. III c. 7.

QVA 23 26

f) riin. /. c. Fcslais»; Ratitum Qua-drantem; Vo/i: /. c.

g) Matth. XU, 42.

h) Goodwin. Mus sf Aar. lib. VI.c. 8. §?.

i) Martial. lib. VI III. Epigr. pp. spPetus de Rom. & Grase. Rund. ap.Pitiic. h. t.

k) lkcn .Antiqtt. Hehr. P.I 1 . c.8. §. 27.QVADRANTAL wareinMaaßfließigcr Dinge bey den Römern, wel-ches die Griechen dutp^d, nannten a).Den Nahmen hat es daher, daß es ei-nen Cubum eines Römischen Fussesgroß auf einer Seite ausmachte, undalso seinen Quadrat auf allen Seitenhatte b). f. Amphora. Sonst aberhieß Quadrantal auch ein Würfel, weildieser auch ein Gubus ist c).

a) Festus in Quadrantal.

b) Beuerin. de Mensur, ss Ränder,P. II. in Amphora.

c) Gell. lib. I c. 20. Senfcieb. de AleaVet. c. VII. §. 7.

QVADRIGA, oder, wie einigelieber gesprochen haben wollen, Qua-driga a) waren ein Wagen mit 4 Pfer-den , dergleichen zuerst Erichthoniuserfunden haben soll b), welches abernur von und bey den Griechen zu ver-stehen, weil sonst dergleichen bey denEgyptcrn und andern lange schon vordem Erichthonio bekannt gewesen ist c).Es waren aber die Pferde daran nicht2 und 2 hinter einander, wie itzv ge-schiehet, sondern alle 4 neben einandergespannt, davon die mittlern 2 jugales,die 2 auf beyden Seiten aber funalesheißen st), wogegen der Wagen selbstnur 2 Räder hakte , und der, so ihnregierte, in demselben stunde). Manbrauchte aber dergleichen sonderlich inden Spielen und Wett-Rennen beydenGriechen 5 ), und auch bey den Rö-mern g); icdoch aber auch zu den alte«sicn Zeiten im Kiiegc h). So warenauch eigentlich keine andern die Triumph-Wagen der Römer i), und auch derer,die in den Eustis Sacris der Griechenden Preis behalten, wenn sie den Einzugin ihre Städte hielten k). Wie dennauch selbst lupirer mit dergleichen Wa-gen, allein vorgespannten weisscn Pfer-de»,