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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2297-2298
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»«i Gesandtschaft wieder zurück kam,M durch «ine rühmliche That vcr.dienet hatte, daß er öffentlich mit Gcirey.de oder Unterhalt angesehen wurde a).ßs wurden in demselben auch desSolo- is Gesetze aufbehstlen, und sahe manMt weniger die Statuen des Friedensund der Vest* darinne steh- n, nebst denUldnissen berühmter Leute b). Und war<s auch eines des Gerichts. Häuser be.stater Stadt, worinne man über Beile,We, Steine u.d.g. Gerichr hielt, wo«niik einer zwar ermordet worden, derThäter aber doch nicht bekannt war c).Agemcin zwar wird der Gerichts «Ort

Äri npvT xm» genannt, als wenn erbey dem Prytaneo gewesen war; jedochsagt auch Pausanias , daß das Gerichtgehalten sey worden » I7pvr«»e,'» d),

a) Pollux lib. Vlllt. c. s.

b) Pausan. Attic. lib./8.

c) Id l.c.cap.29. Demostbenes, Har-pocr. f Suidas ap. Pfeiffer. An-tiqit. Gr. lib. II. c. 26.

i) Pauf.n. /. c.

PitYTANES, Gr. Npvr«.««,warendie jo Präsidenten in dem Rathe der;oo zu Athen, welche diese ihreVerwal-lang eine Prytaneam, wie die Zeit hieß,oder;; führcten, und sodann sie andernzogen überlassen musten. Der Obersteunter ihnen hieß imr*, der aber tue-st Ehre nur einen Tag genoß, und Mu-ße indessen, mit seinen Collegen, denRath und das Volck zusamme kommenlaßen, den Vortrag der Sachen thunund denn beyde auch wieder aus einan-der gehen lassen. 8 olon setzte ihrer nur40 ein, Clisthenes aber noch 10 darzu,

kamen sie fast täglich in einem Orte,so Tbolus hieß, zusamme, woselbst beyWen iederman Gehör fand, der etwas,die Republic angehendes, vorzubringen

Vbbo Emm. de Republ. Athen,fiqq. Lamb. Bos Antiqu. Gr. J

C. 6. §, 4 - j.

P S A L MI, t>ie Psalme Davids,5? 1 * 7 Autoribus verfertiget, alsr Lore, dem

> pb, dem Salomon, dem Hanon,und dem Most, heissen«och aste Psalme Davids, weil der

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die meisten davon gemacht hat a). Wersie colligirf, weiß man nicht, obwohl diemeisten es dem Esr* zuschreiben. DieJaden theilen sie sonst, wie die BücherMoses, auch in 5 Theile b), von denender erste Theil gehet bis 40; veränderebis auf den 7z; der dritte bis auf 91:der vierte bis auf den 107; und derfünfte bis zu Ende. Anderwcits unter»scheidet man sie in Psalmos Abecedarios,da sich die Verse nach den EbrüischenAlphabet anfangen, als der 2;, 34,38,in, 119 und 145; Alleluiaticos, da dasAllelu/a an stat des Titels stehet u, s.f.Besonders aber hiessen Psalmi Gradua-les oder Graduum , die vom 120 bis 135auch schon in der Bibel selbst, weil dieLeviten sie an dem Lauberhütten-Festeauf den r; in einem halben Monden her-um gehenden Stuffen, über die man ausdem Atrio Mulierum in den Borhof derJsraeliten stieg, gesungen haben sollenc). Wiewohl es hierüber auch noch vieldlfpurircns giebt, wie auch. in was fürVersen sie inqesamt verfasset, oder aufwas für Instrumenten sie gespielet wor-den sind, obwohl endlich nichts von allenzuverlaßlich auszumachen stehet. In»dessen aber haben sie doch die ersten Chri-sten auch bey ihrem Gottesdienste be-halten , und sie darbey insonderheit indiurnos und noBumos nach der Zeit un-terschieden, da sie dieselben in ihren Ver-sammlungen sungcn d).

a) Walther. Ojjicin. Will. p.p84

b) iken. Antiqu. Hehr. P.I. c.3. §.p,

c) Iken. I. c. cap.8. §. 18-

d) Schurtzfl. Antiqu. Eccl. Controv.X/I1II. §.,r.

PSALTERIVM war ein musi-calisches Instrument, in der Gestalt ei-nes viercckichten Schildes, so mit rsSaiten bezogen war. Man griff mitder Imcken Hand die Tone darauf, mitder rechten aber rührete man die Sai-ten , welches denn eine gar angenehmeMustc gab.

Chryfost. ist Augustirt. apud Picis«.b. t. Voff Etymol. in Psallo.

PSALTRIAE waren Sängerin»tten von nicht unangenehmen Wesen,welche mit ihrer Stimme und darzu ge-machten Bewegungen des Leibes den

Römern