PER
,on Ostern bis Pfingsten, und sodenn«icdcr von Pfingsten bis Ostern unge-,iust bleiben d). Wie aber der für-inen Ketzer erkläret wurde, der diesesFest nicht feyertee); also wurde dessenauf 3 Tage in dem Concilio zuWmtz, zu Ende des XI Seculi gesetzet,ü sonst Ostern 8 Tage, Pfingsten aberMeinen wahreres). Allein
a) Comp. Antiqu. Eccl. lib. 1 . c. i.
b) Tcrtuil. ad Vxar. lib. II. c. 4. ßs deCorona Milit. c.3.
c) W-jlch. ad comp. laudat. I, c. n. /9.
d) Beat. Rnenan. ad TertuE. de Co»rona Milit. l.c.
c) Concil. Eliber. Canon. XX 'XXIII.f) Arnd. Lex.Eccks.in Festa §. /7.PENTECOST E,Gr.n»r)i*.f>S.warnoch eine Abgabe bey den Akhcniensern,da ein in den Hafen ankommendes Schiffden 50 Theil seiner Waaren, als einenZoll abgeben muste, so der Republickjährlich an die 30 Talente eingebrachthaben soll.
Meurs. ap. Schoetgen. in nomos- i.Penula, s. Psenula.
PE PL VM, s. Peplus , war eine Art«eidlicher Kleidung, und zwar besonderseines Umhangs, den sie auf die linckeAchsel nahmen, und unter dem rechtenArme zuschnalletcu, daher dieser Armimt der Achsel oder Schulter frey blieb a).Es wurden anbey dergleichen auf aller-hand Art ausgeziert, besonders aberdoch das, so der Mineru* alle 5 Jahrvon den Jungfern zu Athen verfertigetwurde, und sonderlich die Thaten undNahmen der vornehmsten Helden mitenthielt b)t daher denn auch, wenneiner etwas besonders that, nennete manes «£»» rS teVak, peplo dignum c).Set; dem allen aber bleibet es dennoch un-ausgemacht, wie ein solches Peplumei-Much beschaffen gewesen, weil inden Ami-zuiratcn nichts zweifelhafteroder schwerer auszumachen, als was dieüunipen und Loden bctrift, die sie getra-gn haben, wo man dergleichen nicht et-wa noch an allen Statuen, oder aufwohlgepragten Müntzen antrift, »ach-vem als in 1000 Jahren schwerlich? uc *l icmand aus ungefehren Beschrei-bungen abnehmen wird, wie etwan ein
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Rocquelor, Cotitouche, Cornette, Pala-tin und dergleichen Gerüste ausgesehenhabe.
2) Eustath. ad Homer. lib. XVIII.
V. 2Q/.
b) Alex. ab Alex. lib. I. c.22.
c) Casaub. ad Capitolin. Antonin.
Philos c. 2t.
PER AEQVATORES, sir. eVr*r«|, waren Leute, welche insonderheitAcht haben musten, damit nicht einLand-Gurh gegen das andere, zur Un-gebühr, mit Abgaben beschwedet werde.Sie kamen unter dem Constamino M.auf, und war die Absicht mit ihnen aller-dings löblich, wenn sie nur derselben ge-ziemend nachgekommen sind.
Fresn. Glojf Lat. b.t. Lc Glrjs. Gr.in
PERDVELLlO war ein Verbre-chen wider das Römische Volck und des-sen Freyheit, daher es auch selbst von demVolcke in den Comitiis centuriaris ent-schieden, und gemeiniglich so fern mit demTode, und zwar der Stürtzungvon demTsrpeifchen Felsen bestraft wurde, daßauch ein solcher Mensch nicht einmahlbegraben werden solte.
Sigon. dc lud. lib. III. c. 8.
PERFECTISSIMI waren',dieVierdten unter denen, welchen Constan-tinus M. zu Belohnung ihrer Liensteimmer einen höher» und höher,, Rangund Ehren-Stelle vor den andern gab.Die eisten und obersten waren biclllu-firijjnni, die andern die Spetfabiles,die dritten die Clarijßmi, die vierdtenvorseyende Pafetfißmi, und die fünftendie Egregii. waren aber wieder/»',»»,fecundi und tertii ordinis , UNd bekamensolchen Titel die Pra-sides in Spanien,Dalmatien und Arabien; die PrafectiAnnona und Vigilum ; der Magistercensus, die Präsidenten in den Scriniis,tieTribuni Notariorum u.a. wobey siedie Privilegia hatten, daßweder sie nochihre Kinder, Enckel oder Ur - Enckel ei-nes Verbrechens halber torgniret, nochmit einer Strafe der Plebeiorum ange-sehen werden durften. Ihre Würdehieß der PerfeBisjimatus , ist aber heutzu Tage nirgends mehr gebräuchlich.
Parrciroll. Diguit. hup. Orient, c. j.
Bergier.