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Man will, daß an solchem Tage auchder Grund zur Stadt Rom geleget wor-den sey c), daher er auch, als der Ge.burts.Tag der Stadt, gefeyert wurde a),welches denn auch besonders geschahemit Pfeifen, Cymbeln, Trommeln, Sin-gen u.d.g. e),
s) Varr. de L. L. lib. V. c.3. Serv. adVirg. Georg. lib. III. v. /.
b) Ouid. Faß. ////. v. Ö2Q-806. Struv.Ant. Rotn. c. VlIII. p. 433. Gyrald.Synt. Deor. I. p. 43. <ßs XVII. p.403. Rostn. lib. llll. c.8. iy ad eumDempster. lib. I. c. 1.
c) Dion. Halic. lib. I. Plutarch. inRomulo.
d) Propere, lib. III. Eleg. 4. v. 7/.Suet. Calig. c. 16.
e) Athen. iß. VIII.p. 361. ap. Pitifc.b. i.
PALLA war ein Umhang, welchendie Frauen über die andern Kleidernahmen, und sich damit bis auf dieFüsse bedeckten a). Sie waren vonkostbarem Zeuge und auch wohl mitGol-de gestickt, daß sie starteten b). Und obsie wohl eigentlich nur eine weiblicheTracht waren c), besonders aber auchfür vornehme und ehrbare Frauen d),und anderweits selbst der Königinnen e),mithin auch von Purpur 5); iedochtrug dergleichen auch Apollo g) , dieIragvedicn-Spieler h), und die Tau-tzeri); wogegen er für andere Manns.Personen für was ungeziemendes geach.tet wurden); iedoch nicht bey den Chri«stcn, wo auch die Geistlichen in der Kir-che ihre Pallam umhatten, wo doch sol-ches nicht eine gantz andere Art einesUmnehme-Kleids, als die gemeine Pallagewesen, zumahl da man mit dergleichenauch die Altare selbst behängen hat I).
a) Virg. Aen. lib. XI. v. 376. & ad euntServ. /. c. Ouid. Amor. lib. III. EL/3. v. Sf.
b) Virg. Aen. lib. I. v. 6;i.
c) Serv. ad Virg. I. ante c.
d) Non. Gap. XI III. 11. 7.
e) Uv, lib. XXVII. c.4.
f) Ouid. Fajl. II. v. /07,
g) Ouid ^Tibuli.«/?. Pitifc. b.t.
h) Ouid. Amor.] lib. II. Eleg. 8. v. /3.
i) Flaut. Menacbm. A£l. /. fe. 3. v. 4<S.
k) VIpian. I.i3.ß. deauro , argent.
l ) Schurtzfl. Autiqu. Eccl. Cuntrov
XI.§. S .
P A L L A D IV M war eine höltzerneS atua der Palladis , so ehmahls sollevom Himmel gefallen seyn, und, daman sie nach Troia gebracht, solle solcheStadt von keinem Feinde erobert wer.den können, so lange sie es da aufbehal.ten würden, welches dann auch von Roinvorgegeben wurde, als selbige vonTwiaendlich dahin gekommen war. s. Lex.Mytbol.in Palladium.
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Palladium, ri ixt War ej< (ßltli
ncs der vornehmsten Gerichte zu Athen,wo man es ausmachte, wenn einer einenunverfehenen Todtschlag begangen hat-te a). Die Richter darinne hiessen die xjx«Epbetce, und hatte es zu seinem Stifter MIden Demophoontem b). f. Ephet*.a) Demosth. Orat.l. in Ariflog. He-fych. in e ’*1 n Pollux lib.
VIII c. SO. ,'fc.J
b) Lamb.Bos^»^#. Gr.P. II. c.n,§ 1 - 2 - i,M
PALLAS war so viel als die Mi-jw™nerua, und also eine Göttin der guten fgKünste. f.Lexic. Mytbol.in Pallas. ^
PALLIATI waren ingemein so viel,,,als die Griechen, weil diese in ihren Pal.^.liis, wie die Römer in den Togis giwiwj
gen. 4
Ferrar. de Re Vefliar. lib. II. 3. 7,PALLIOLVM war eine Kopf. .Hülle für das Frauen.Volck, sonderlich ^"aber doch für die Huren a). Jedoch be« rj 1dieneren sich deren auch das Manns« V/jJVolck, wenn einer kranck war b), oder ^sich sonst gar delicat hielt, und sichvon der Sonne nicht wolte verbrennenlassen c), oder auch sich nicht gern wol«te erkennen lassen d). ?
a) Martial. lib.VIIU. EpigrAI-^" J
nal. Sät. III. v. 94. . 11
b) Senec. Quaß. Nat. lib. Iffl. c - J l‘ * #
Suet. Claud. c. 2.
c) Senec. Epijh
d) Lucian* Dial. mort. de PbilosöfPitifc. h. t. Plauc. Paw. Aä. IU> &
P ALL! VM.ein Mantel, war eint
Kleidung, so man über alle andere anle»Es trugen der«
geke, oder um nahm a).
gleichen