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fdbencfe gegeben, als von dem ScipjoneAfricano e), dem Agrippa f), und her-nach sonderlich auch von den Kayftrn, daMensa olearia^\t%, was einer bekamg).Wie denn auch dergleichen den Kayser-lichen Bedienten mit an stat einesTheils ihrer Besoldung gereichet wur-de fi). Und brauchte,man es nichtnur zum Essen,sondern auch zum Salben,wenn man aus dem Bade kam i); zumBrennen in den Lampen k); allein auchwohl heiß auf die stürmenden Feinde zugjessen, welches denn vom Kopfe bis aufdie Füsse ?floß, und, ungeachr der Har-nisch und Pantzer, sie elendiglich ver-brannte 1 ). Die Ringer besirichen sichdamit, daß sie von ihren Gegnern, we-gen der Schlüpfrigkeit nicht fest ange-griffen werden kunten m), jedoch aberauch den Leib stärcklen n).
a) Alex. ab Alex. lib. V c.2r.
t») Varr. de R. R. lib. I. c. 2. Horat. lib.II. Od. 6. alii ap. Tiraquell. adAlex. I. c.
c) Virg. Aen. lib. VI. v. 2^4.
d) Flaut.Csl/r. AB. III.Sc.i.v. ip. Bor-ricli. Ant. Vrb. Rom.Fac.c. /3.^.4.
e) Liv. lib. XXV. c. 2.
f) Dio lib.XXXXVlIII.
g) L. vnic. C. Tbeod demensa olearia.
h) Vopifc. & Burmann. ap. Pitilc.b. t.
i) Galen. ap. eutnd. I. c.
k) Lamprid./ 4 /e.v. Sev. c.24.
l ) Iofeph. de II. I. lib. III. c. 10.
m) Horat. IÜ>. I. Od. 8. v.8. Virg. Aen.lib. Ill.v. 28/.
n) Theocr. Idyll. ////. v. 0. Pf.CVI1II, /8.
Oleum sanctum t ÖstS heilige Oel,wurde gemacht aus Zimmet, Casicn,Calmus, Myrrhen, und Baum-Oel,nach der Proportion von jede», die GOktselbst vorgeschrieben hatte a) ; da dennerstere 4 Dinge klein gestossen und sodennjn reinem Wasser so lange eingeweichetwurden, bis sich alle Kraft heraus ge-zogen hatte, sodenn aber zu diesen einDaum-Oel gethan, und so langegekocht wurde, bis alles Wasser euapo-rirt, und das Oel allein übrig blieb b).Es machte eö auf diese Art Lexaleel,und zwar nur 12 Log, welche dennoch
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O L Y 2048zu Salbung der Hohen-Priester reicheren
bis auf Josia Zeiten, da es, nebst am
dern heiligen Dingen, versteckt und nichtwieder gefunden worden ist, mithin auchkein Hoher-Priester mehr gesaldet wer-den können, sondern nur durch Anzie-hungderH.Klider, zu seinem Amte, in.auguriret wurde c). Die ander» Prix.ster wurden nur damit besprenget, st.doch auch keine mehr, als die ersten z«Moses Zeiten, weil die Kraft dastgcrtze-sprrngung sich auch aufalle deren Nnch.kommen erstreckt haben soll, wie dieJü-den sagen ä).
a) Exod. XXX, 23. 24.
b) Maimon. ap. Hotting. ad Gooi.voin. M's. <ss Aar. lib. I. c. ;. §. ;.
c) Iken. Antiqu. Hebr. P. I. c. 10. § n.
d) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. II.c. /. §. 7.
OLYMPIA, die OlympischenSpiele, waren unter gestrmten Griechi-schen Spicken die vomehmsten a), welchezuerst Hercules Idaeus bemloui zu Eh-ren angestellet b), und, da sie eine Zeitlang wieder unterlassen worden, Grie-chenland aber durch Pest und andre Land-Plagen fast gantz wüste geworden war,riethdas Oraculum auf Befragen, sol-che wieder anzustellen. Es that es mit-hin Ipbims, des Praxonidie Sohn, undführete zugleich mit ein, daß auch demHerculi darbey sein Dienst mit abgestat-tet werden mnste c). Sie wurden aberbey Olympia, einem mäßigen Orte, inElide, an dem Flusse Alpheo, gehal-ten, woselbst insonderheit ein berühmterTempel des Iouis und noch berühmte-lere Statua desselben von Elfenbein war,die, ihrer Grösse und Schönheit wegen,sonst mit unter die 7 Wunder-Wercke derWelt gerechnet wurde d) Weil aberdie noch bessere Sradt Pisa auch nichtweit von dem Orte solcher Spfele gele-gen war, wird ihrer auch gar oft darbeygedacht, ohne daß einige gar wellen, eshabe Olympia ehedem selbst Piß ge-heißen e). Sie wurden anbey allemahlnach dem Verlauf völliger 4 Iah» andem Neumonden gehalten, welcher demSolstitio aestiuo am nächsten fatn, wel-cher Monat denn bey den Atheniensemder ixttuußttti* war (), bey uns aber
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