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mifraBum partes in via ad S. RochumJiutim in prifiinam faciem restitutumsalutifera Cruci felicius bic erigi lujjitLo M, D, L XXXVII. Pont. IIL a).
Noch mehr siehet auch em dergle,.ihm aller Obeliscus bey der Kirche des^Bcrtholoweei von Bergamo, welcheIlMirieiN ia Guglia di Sän Mahuto heißtn Item in den Garten de' Medici,in den Garten de' Mattei &c. und hatman deren ehemahls in allen zu Rom$ gezeblet c).
a ) Franzin. Rom. ant. fig. c.jo.p. 637.
b) lä. ibid. 63p.
c) Panuin. ap. Rosin. üb. 1 . c. /3. p. 37.OBLATI waren in der alten Kir-chen Kinder, welche die Eltern in dieWer gaben, daß sie beständig darinnebleiben sollen, wobey dem Kinde die einetzand in das Altar-Luch gewickelt wur-de, zum Zeichen, daß es auch beständigin, Kloster bleiben müsse, wogegen abereuch die Eltern ingcmein einen Theil ih-res Vermögens zugleich dem Kloster wid-nuten, das Kind aber an denselben wei-tcc nichts zu fodern hatte. Andere Ob-lati waren, die sich und das Ihrige selbst»Kloster übergaben, u:n entwedersofort Mönche zu werden, oder ! dochteerten zu könne» ; oder auch ihre Ver-fiegnng dafür aus dem Kloster zu ha-ben ; welches aber auch gegen Kirchensofern geschahe, daß sie denselben zu ge-ltfm Diensten verbunden seyn walten,und das entweder aus blosser Andacht,oder auch hinwieder von der KircheSchutz zu haben, dergleichen denn Ser-viEeelesiie hiessen, und zum Zeichen ih-rer Unterwürfigkeit entweder 4 Denariosgaben, oder sich auch nur den Glocken»Strang um den Hals bunden.
Frein. Ciojf. Lat. in Oblati.
OBLATIONES hiessen ehedemMol)! dieGeschencke, welche den Kay-sttn zuin Neuen Jahre, an ihren Ge-dichtes. Lagen, beym Antritt ihrer Re-ßifrung, an den decennalibus und sonstbfgeben wurden a); als auch die Ge-schencke und Gaben, welche die ChristenS, 1 ?'* Kirchen brachten, davon einen»hc»l die Priester, 2 Theil« aber die Ar-, !! flamen ; inglejchen, da sie Speiseund Tranck brachten, von denen wcg-»mvittmen wurde, was zum H. Abend-
mahle nöthig war, das übrige aber ,'irden Agapis verzehret wurde. Und wenndenn dergleichen angenommen wurde,war cS ein Zeichen, daß man den, deres gab, für ein gutes Glied der Kirchenerkannte, wo aber nicht ihn für so gut,als davon ausgeschlossen, achtete b).
a) Symmach Iib.XEpist.36. Theodos.
Arcad.C- deprad.Senat. Buleng.de VeCiig. apud Pitisc. in Oblatio.
b) Frein, in Oblatio ; Walch. adComp. Antiqnit. Eccles. üb. II. c.
4. p. 1Q3. Schurzfl Antiqu. Eccles.Controv. XXVIII. §. 20.
OBNVNCIATIÖ war bey denComitiis , wenn die Augures auf demHimmel Acht hatten, und etwas sahen,welches was unglückliches anzuzeigenschiene, mithin dein, der die Comitia hielt,sagen liessen : Alio diel womit die Co-mitia aufgehoben werden musten undnichts geschlossn werden kunte a), wennes auch schon nicht wahr war, daß manein widriges Zeichen wahrgenommenhatte b). Wie aber dergleichen Ob-mmeiatio durch den Legem Aeliam &Fusiam bestätiget worden war; alsowurde sie hingegen auch ungefehr 100Jahr hernach durch ein anderes Gesetzvon dein Clodio wieder aufgehoben c),weil die Augures die Dinge damit diri-gircn kanten, wie sie wölken, oder gesiim-met waren.
a) Cic. Philipp. II. c.33. de Legg.lib.
II. c. je. Manut. de Legg. c. 8- & 36.
b) Cic. Philipp. Vc.3.
c) Stru v. Antiqu. Rom. c. 6.p. 26g.
O B O L V S, Gr- ößoXof f ößtAe?, wareine Griechische Müntze, welche den 6tenTheil einer Drachma: ausmachte a),und, da eine Drachma unseres Geldes2 Groschen hielt, machte ein Obolusgleich 6 Pfennige. Er soll den Nah-men daher baden, weil er mitderFiguceines Obelisä gezeichnet gewesen b); oder,nach andern, weil er von Eisen und an-fangs langlicht, wie ein stumpferBrat-Epieß, geformt gewesene), ob er wohlhernach auch rund gemüntzet worden.Er enthielt anbey wieder 6 X-^« d),und 42 und wie man auch Semio-öo/os hatte, also hatte man im Gegentheilauch Diabolos , Triobolos, Tetrubolos undPemptobolos,