worauf denn die Millenarii mit ebendiesen Character» folgen, iedoch mit ei-nem Acuto darunter, als ,* 1000, ß2ooo, ,y 30co, und also endlich auch*" gooooo, «somit wieder alle Zahlenbis aus'99999 ausgedruckt werden ko'n-nen, und zwar diese letztere also: /*•'' ,p s,p sd). Und nach dieser Art haben dieGriechen auch ihre s.
j.g, mit den beyden Wörternund XmjuS
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420.
420. e).
a) Gyrald. Var. Crit. Dialogißno III.P-8SQ-
b) Hadrian.' Amerot. in Append. adhex. Scap.
0) Herodian. ap. Gyrald./. c.
d) Iid. ibid.
e) Muret. Var. lib. Xllll. c. /3. ap.Hugon. defr.scr. Orig. c. 28.p.2g8.
Sey den Lateinern hat man, nachgemeiner Meinung, auch die 7 Buchsta-ben darzu genommen, nehmlich I, V»X, L, C, D, und M, von denen Ieins, V fünfe, X zehne, L fünfzig, Chundert, D fünf hundert, und Mtausend gegolten; allein sich auch wun-derbar gemartert, davon eine Ursacheheraus zubringen, warum! i, V £, X10, L 50, und D 5C0 gelten muffen,wenn ja C xoo, und M 1000 als dieersten Buchstaben von Centum undAMe gegolten a). Daher andere glau-ben, daß es nicht Buchstaben, sondernbesondere Figuren sind, die man mit denFingern gemacht, nach dem als man mitdiesen auch insonderheit zu zehlen ge-wohnt gewesen b).Allcin am besten treffenes wohl die, w^che wollen, daß es blossekleine Linien, die immer anders undanders grstellet worden, bis man die ver-langten Zahlen heraus gebracht, nemlich! ist 1 gewesen V5, X 10, £50, 1 ~ 100,
NOT 1998
1~1500, und 1“I“1 1000, darausman um der Bequemlichkeit willen imSchreiben endlich Buchstaben gemacht,da doch in den alten Inscriptione» we-nigstens für D b, und für M cb oderauch 00 gefunden wird c). Und, da manweiter gehet, und 5000, roooo, 50000,und 100(300, so weit die Römer mitCharacteren gezehlet haben sollen d),welches doch andere bis 1000000 mit13 Figuren geschehen zu seyn melden e),waS will man da für Buchstaben darzuhaben? Hingegen sind die Figuren bo,ccbo.boo, und cccboo hin und wiederanzutreffen, und wird es auch nichts hin-dern, nach dem Prilciano, noch booo undccccbaoa darzu zu thun. s. Phil. An-leitung P. I. c. 4. wo noch vieles zudiesen Antiquitäten gehöriges sich fin?den wird.
a) JJugo de pr'im. scrib. Orig. c. 28.
p. 2Qg.
b) Auctores dePort-Royalap. Trotz.ad Hugon. /. c.
c) Mannt, ad Cic. Fant. lib. II. Epiß.,7. Voll' de Art. & Scient. Nat. &Conflit. lib. 111 . c. 8- § ^.Cellar. Or-thogr.p.31.
d) Plin. H.N. lib. XXXIU. c. io.
e) Prilcian. p. 1343 F.dit. Putsch.
Bey Ven alten Teutschen hat sich
wohl dergleichen nicht viel finden mögen,wo es nicht mit unter den Runen gewe-sen; was man aber ietzo teutsche Ziffern,in regard der Lateinischen, heißt, nehm-lich i, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, o, sindeine Erfindung der Indianer, oder Per-ser, von denen sie die Araber bekommen,Von diesen die Mauri , von den Maurisdie Spanier, und von den Spaniem dieübrigen Europäer, und ist es nicht vielüber 400 Jahr, daß selbige erst in Euro-pa bekannt geworden sind a). Hier su-chen einige sie aus den GriechischenBuchstaben heraus zu bringen, also daßkomme
23456789 vonßyo'trZuS-fyt
welches aber andere nicht zugestehen wol-len,weil selbst der Araber, Al 5 epadi, ge-stehe, baß sie dieselben von den India-nern bekommen, ferner aber bekannt ist,daß Gerbern«, ein Mönch aus Kranck-Rrr 4 reich