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ten, und die Jungfern, bis sie heyrathe-ten k). Jedoch finden sich bisfalls hinund wieder ihre Ausnahmen, und, obschon mit der Zeit die Römer ihre Nah-men um so viel grösser machten, ie klei-ner ihr Ruhm wurde, da sie j. E- Mar-cianus Mineus Felix Capella ; Macro-bius * Ambrosius Aurelius Tbeodofius ;Anicius Manlius Seuerinus Boethius U.
f f. hiessen, dennoch aber fanden sichauch schon in den alten Zeiten, die vonobigen Sätzen abgiengen, z. E. P. Cor-nelius Scipio Najica Serapio U. s. W. g).
Mittelst aber hatten solche doch du-altcnRömer meist von Gewachsen, als die Fa-bii, Cicerones, Lentuli, Pifenes &c.oder von der Beschaffenheit des Leibes,
als die Capitones , Frontones, Buccones,Nastnes, Mentones, Dentati, Labeo-nes, Barbati, Ahembarbi, Albi, Ni-gri, Rusi&c. oder von einer Kunst undBetrieb, als die Pistores , Fullones, Cor-nicines, Bubulci ifc. oder von einerStadt oder Lande, als die Coriolani, Fi-denates, Priuernates, Numantini , Isau-rici &c. oder von einem Thiere, als die
Ouinii, Caprarii, Mures, Bestia, A-finii , Porcii, Tauri, Equitii tstsc. odervon einer besondern Begebenheit, als diePoplicola, Torquati, Pii, Cuntfato-Venoces, Scipiones, Cursores, Sa-
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Vitiatores , Ambusti, Maximi, Magni,Vespillones , Annales, Corui, Casares&c. h). Hierbey aber behielt der erst-gebohrne Sohn ordentlicher Weise feinesVaters Pr-rnomen , also, da Cicero alsder altere unter den Brudern Marcusheißt, hat fein Vater auch Marcus gc-heißen ; und ist es nichts ungewöhnli-ches, daß fit auch solchen Nahmen ihresVaters, wie auch selbst des Groß - Va-ters bey völliger Ansetzung ihrer Nah-men zugleich mit bemcrcken, z.E. M.Tullius , M. F. M. N. Cicero, das istMarcus Tullius, Marci Filius, MarciNepos Cicero. Nnd noch mehr setztensie auch wohl mit hinein, aus welchemTribu sie waren, z. E. L. Julius L. F.Pomp. Annalis, das ist, LuciusIulius,Lucii Filius, Pomptina (Tribu) Anna-lis ; item C. Lnceius C. F. Pap. Hirrus,das ist, Cuius Lnceius, Caii Filius, Pu-pinia (Tribu) Hirrus i), welchen Tfr»
auch gantz aus.schneben, daß es scheint, als sey es einCognomen, z. g.C.Fm« Romilia k)C. Claudius Palatina 1). s. an noch a »ihren Orten Praenomen, Cognomen.Agnomen. ^
a) Macrob. Satum, lib. /, c. 16.
b) Plutarch. Quast. Rom. n. 10.
c) Andr. Schott. Ekct. de Gent.Famil. Roman. Präs. Fabric. KLbliogr. Antiquar, c. XX. §. /g. Ti.tus Probus fy Sigon. de Nomin.Rom. p. 1398. ex Edit. Godofred.
d) Fabric. /. c.
e) Reines <sts alii ap. Fabric. /. c.
f) Q. Scaeuola ap. Tit. Probum l. c.
g) Fabric. /. c.
h) Sigon. I. c. p. 1429 seqq.
i) Panuin. de Nomin. Roman. ap. Pi-tisc. in Nomen.
k) Cic. Verr. II. c. 43.
l) Id. Philipp. VIIII. c. 7.
Die alten Teutschen hatten ihreneinigen Nahmen, als Tuifio, Mannus a)&c. die aber um so viel unbekannterfind, ie mehr sie die Griechen und Latei-ner verhuntzet haben, und, ob man wohlmit rathen erreichen will, wie sie etwa»geheissen haben müssen, hat man dochdarbcy keine genügsame Gewißheit.Ariouistus soll auf drest Art Ehrenfestheissen, Arminius Herrmann, Catual-da Gottwald, Dendorix Dietrich, U.s. f. b ). ^ Andere setzt man zwar auchTeutsch über; allein man verstehet dasTeutsche so wenig, als das Lateinische.Also sind Grgetorich, Armdrich, Thusmelich, Ganasch, eben so dunüel alsOrgetorix , Ambiorix , Thumelicus undCanafius. Und ob man auch schon indie liefern Zeiten hinunter gehet, wirdman doch auch die damahls üblichenNahmen noch wenig verstehen, z. E.was nur in der Sächsischen Historie
^arOerich,Lvilcke,2lnserich, Schwärsticke, Sumart, Lodc, Xvitgifcl, u.d. g. heissen. Jnnnittelst aber, da manbey diesen einigen Nahmen geblieben,hat es auch die Historie über allemassendunckel gemacht, weil man oft nichtweiß, wer oder woher einer eigentlichgewesen, da man von ihm überall nichtmehr, als den eintzigen Nahmen findet.
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