NOM
f
I
1981 NIX
dtre aber ihm die Gestalt eines Adlers«eben u. w.- d. mehr ist d).
3 a) 2 Reg. XVII 1 I, , ?7; Es XXXVII,Goodwin. Muffs Aar. lib. VI.c. 7. §. < 5 .
b) Seiden, de Diis Syr.ap. Schaetgen.h. t.
c) Kircher. ap. Mir. Lex. Atitiqu.Bibl. in Nisroch.
d) Mir. /. c.
NIXII DII waren 3 Götter, so»cn gebührenden Frauen bcysießen fol»tClt. s. Lex.Mytbol. /»Nixii dii.
N. L. heißt so Viel, als A ~on liquet ,und war eine von den Marqven, derenman sich in den Römischen Gerichten be.diencte, um zu verstehen zu geben, daßdie Sache noch nicht klar genung aus»geführetund dargcthan sey, mithin ei.ner mehrern Untersuchung bedürfte undnoch weiter vorzunehmen sey, welchesdenn Ampliatio hieß. Es waren aliodiese Buchstaben auf ein Tafelgen ge-schrieben, wie auf andere entweder einA oder ein C, dergleichen eines ei» er-Ivehlter Index nach seinem Gulbcfindenin die aufgesetzten Geschirre warf, wenner nach angehörter Sache feine Meynungvon sich stellen solte.
Serror. Vrfat. Not. Rom. inN. L. A-
scon. ap. Sigon. de lud. üb.II.c.22.
NOBILES hiessen bey den Römern,welche das ins imaginum erlanget hat-ten. Dieses aber erlaugete einer sofort,wenn er ein Obrigkeitliches Amt bekam,bey dem er sich der Seil- curulis bedic«nen durfte, dergleichen denn also denDifiatoribus , Bürgermeistern, Prx-toribus, Aedilibus curulibus und Censo-ribus erlaubet war.
Sigon. de Ant. Iur. C. R. lib. II. c. 20.Kipping. Antiqu.Rom. lib. II. c. r.§- 5 -
NOBILISSIMVS war derhöch.sie Ehre». Titel an dem Kayserl. HofejuConstantinopel, und wer solchen be»kam, mochte ein Kleid von Purpur, somit Golde eingefaßt war, kragen a).Indessen aber erhielt ihn auch nichtleicht einer, als der selbst wieder Kay-ser werden solte, und wenn auch dieKayseclichen Kinder noch klein waren,hiessen sie nur Nobiles b). Jedoch aber
i<?8i
bekamen ihn auch die Kayserlichcn Priwceßinnen,und soll ihnen zuerst Gvnstan-rius die ?rserogariv zugeleget haben, »aßein Nobilißmtis den Rang noch vor denPrstfestis Prxtorio haben solle c).
a) Zofim. lib- II. ap. Pitifc. in No-bilissimi.
b) L. 2. de magißr. municip. L. 5. C.de feriis.
c) Zofim. fs Panciroll. Notit. Dignit.lmp. Orient, c. 4. ap. Pitifc. I. c.
NOCTVA, eine Nackt - Eule,wurde von den Römern unter die un»glücklichsten Zeichen, zumahl für gantzeStädte gehalten a). Hingegen glaube-ten die Akhcnienser, daß sie ihnen lau-ter Glück bedeute, weil sie ihrer Miner-vas gewidmet war b). Wenigstenswurde sie doch auch von andern für einBild besonderer Klugheit und Vorsich.tigkeit gehalten c), und, bey den Arhe»niensern auf die Müntzcn gcpraget, diedaher auch oder Noäua hiessen,
sonst aber Didracbma und Tetradra-chma waren, mithin 6 und 12 Groschengalten d). Indessen weiß man doch sogenau nicht, was das Sprichwort t
TXuZkxs «s Ä e), Nofius Athenasheisse, ob es von der besagten Müutze,oder wircklichen Eulen rede, deren cSbeyb« genung zu Athen gegeben ; obwohl die meisten es dennoch auf dieMüntze deuten £).
a) Bulenger. de Augur. c. 7. fs Ni-phus de Augur. lib. I. c. /0. ap. Pi-tifc. b. t.
b) Lomej. de Lstßrat. c. 12. ap. eumd.I. c.
c) Spanhem. DiJT. de Numm. Prast.ap. eumd. I. c.
d) b'chol. Arißopb. in Auib. ap. PfeifF.Antiqu ■ Gr. lib. II. c. 3p.
e) Cic. adFamil. lib. VI. Ep. 3.
f) Erafm. Cbil.I.Cent. 2. c. 11. Alex.ab Alex. lib. V. c. 17.
N O D IN V S, f. Nodotus, war einvermeynrer Gott, der mit den Knotender Gewächse zu thun haben solte. s.
Lex.Mytbol. in Nodotus,
NOMEN, Nahme», ist einer i'e»den Person eigene Benennung, durchdie sie von andern unterschieden wird a);iedoch da ander Personen auch diesen
Nahmen