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NEO
NER
NEOMENIAE, f. Nouilunia.
NEPTVNALIA waren ein Fest,welches man zu Rom dem Neptuno zuEhren begieng. Man bauete sich iydemselben Hütten von Buschwerck ander Tiber auf, und ließ es sich bey gu-ter Lust wohl gehen a). Es fiel den 21Augusti ein b), muß aber nicht mit denConsualibus vermenget werden, welchesonst auch dem Neptuno zu Ehren ge-feyert wurden, s. Consualia
a) Struv. Antiqu. Rom. c. VIIII.p. 408.
b) Calend. Vet. Rom. ap.eumd. c.8.
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NEPTVNVS war der Gott desMeers. s. Lcx. Mytbol. in Neptunus.
N E R E I D E S waren Nymphen undGöttinnen des Meers. f. hex. Mytbol.in Nereide*
N E R E V S war einer der vornehm-sten Meer-Götter, s. Lex. Mytbol. inNereus.
N E R G A L war ein Abgott dererzu Euch a), der, nach der TalmudiftetiVorgeben, die Gestalt eines Hahns ge-habt haben soll b); wogegen andere mitmehrcr Wahrscheinlichkeit wollen, daßsolches Nergal, welches anderwcits auchNego genannt wird c), ein beständigbrennendes Feuer gewesen st). Jedochsind auch, welche mevncn, daß man vondiesen so gar alten Dingen, von denensich keine mehrere Nachrichten, als dieNahmen finden, dieser ihr Ursprungauch noch darzu sehr dunckel sey, nichtsgewisses sagen könne e). Cutha warsonst eine Stadt in Persien 5 ), und, daßdie Perser sonderlich das Feuer verehret,ist bekannt. So soll auch der Nahmevon ner, lucerna oder nur, ignis, undgal ober galal, soluere, herkommen g);oder nach andern, von »r>, ignis, undgalgal, rota oder regii, festinus b), wel-ches aber auch alles ist, woraus inanvon dem Westn dieses Abgottes einenSchluß macht.
a) 2 Reg XVII , 30.
b) Ap. Goodw. Mos.fö Aar. lib.llll.
c. 7. S-4.
c) Uan. /, 7.
d ; Kipping, Antiqu. Rom. lib. I. c. 6.
§.jo. Seiden. ^ Wichmannshau«
i'enup. Schcetgen. h.t.
1976
e) Hottinger. ad Goodwin. l.c
f) Ioscph. ap. Mir. Lex. Antia«.
Ribl. b. t. 7
g) Mir. l.c.
h) Schcetgen. l.c.
NE RIENE war die Gemahlin desvermeynten Kriegs-Gottes Manis, s.Lex. Mytbol. in Neriene.
NERONIA waren Spiele, welchesich Nero selbst zu Ehren einführet,daß sie alle 5 Jahr sotten gehalten wer.den. Man certirte dabey in der Mu>sie, dem Ringen, und Wagen-Rennma), und vermeynte der Tyrann damitzu erlangen, daß ihm die Götter einefeine lange Regierung gönnen sotten b).Indessen aber bestätigte doch hernachdiese Thorheiten auch Gordianus e).
a) Sueton. Ner. c. 12.
b) Xiphilin. lib.LXl. ap. Pidfc. h.t.
c) Aurei. Victor apud Salmaf adCapitolin. Gordian, Tert. c. 23.
NERVVS war ein langes Bretmit ; Löchern, wodurch einer, der festgnung gefangen gelegt werden solle, die2 Füsse, 2 Hände und den Hals steckenmuste, welche sodennzusamme gebundenwurden, daß er sie nicht wieder zurückziehen, sondern also, als im PolnischenBock gespannet, krumm und fast zwey»fachzusamme gezogen, sitzen mustea).Griechisch hieß es schlechthin nur i^°>.das Holy, und daher i» |<bi« t,Mrai soviel, als in ncruo vinciri, völliger aberheißt es von seinen; Löchern faurm*-rvfiyyor, und Lateinisch auch Columbar,weil besagte 5 Löcher auch den Löchernan den Taubenschlägcn nicht ungleich sa-hen b). Es war eine miserable Art derBande, jedoch für Diebe und Knechtesehr gemein, so aber noch mitgieng,wcnneiner nur die Beine allein darein legenmuste, und mithin saß, wie bey uns ei-ner im Stocke, ob man zwar wohl der-gleichen bey uns auch noch hat, da ei-ner die Hände zugleich mit hindurch ste-cken muß. Es hieß aber auch eine ArteinerGcissel Net uns, welche vom dürrenund harten, vermuthlich auch ungcgerb-tcn Leder war, und mithin der Knuteder Moscowiter nicht unähnlich seynmöchte i wenigstens von dem Nach-drucke