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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1949-1950
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1949 N A I

zu des Verstorbenen Lobe, hersunq, undein Pfeiffer eines darzu mit aufludeltea). Es war aber solches, nachdem esvielleicht von der Frau auch selbst ge-macht wurde, alber und ungeschickt ge-nung b). Indessen war Nania aberauch die Göttin, in dero Gewalt die wa-ren, so ihr Ende fast erreichet hatten c);und wiederum auch ein Gesang, der bei-den LudisTroianis zurPfeiffe gesungenwurde ä), und vermuthlich das Lob derTrojanischen Helden enthielt e); nochferner aber jedes Liedgen, wie es dieKin-der sungen k), und auch die Kinder-Weiber, die Kinder einzuschläfern §).

a) Festus in N*nia. Cic. de Legg. lib.II. c. 24.

b) Non. Cap. II. n. fp4.

c) Arnob. lib. I 1 II. Struv. Antiqu.Rom. cap. I. p. 160. Gyrald. Synt.Dcor. I. p. so. Vosiius Etyniol. inNaenia.

d) Varr. de Vit. Pop. Rom. lib. IlII.

e) Cuper. ap. Pitisc. b.t.

f) Horar. lib. I. Ep. /. v. 62.

g) Id. lib. III. Od. 28, v. 16. tjj ad eumAcro /. c. Arnob. lib. VII.

Naenia Gens , s. Gens.

Naenia Porta, f. Porta.NAIADES waren Nymphen oderGöttinnen der Brunnen, s. Lex. Mytbol.in Naiades.

NANI, Zwerge, & Nana protznginnen, waren auch schon bey den Alten1 ein Theil unnützer Leute bey grossen Her«1 ren a): jedoch kunte sie Augustus nichtleiden b); und Alexander Seuerusschenckte alles, was er von dergleichenfand, an das Volck c); doch aber führe-j te man auch wohl dergleichen gantzeParteyen auf, und ließ sie mit einanderkämpfen, dem Volcke ein desto grösserGelächter zu machen d).

a) Sueton. 'lib. c. 01.

b) Id. Aug. c. 83.

c) Pitisc. b. t.

« 1 ) Stat. lib.I.Silv. d.v.tf. Xiphilin.lib. 6y.

NAPAEAE waren Nymphen derThaler und Lust-Wälder oder Nemo-rum. s Lex. Mytbol. in Napaeae.

Nascio, s. Natio.

NASI war der Oberste oder Priest.

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dent in dem grossen Synedrio zu Ieru«salem, der, nach einigen, allemahsausdem Stamme Juda war a), das aberandere widersprechen b ). So war erauch nicht eben allemahl der Weisesteunter allen c), wie wohl auch einigevorgeben d), vielweniger allemahl derHohe-Priester e), wie wieder einigewenigstens muthmaffen k). Manch-mahl war erwohl solcher mit g); manch-mahl aber befand er sich auch nicht ein-mahl als ein Mitglied in solchem Syne.drio, sondern wurde nur darzu miterwehlet, wenn er ein Mann von guterWeisheit und erfodertem Verständewar h). Sonst will man, es seysolcher Naß der Erhalter und Fort«pflantzer der Traditionum gewesen, ha-be auch allemahl in dem Syncdrio dieStimmen gcsammlet i), und vergleichenihn die Jüden seiner Gewalt nach selbstmit dem Könige k).

a) Dieteric. Antiqu. Bibl. ad Gen.XXXXVIIII, 20.

b) Vorst. ap. Lund. lud. Heiligth .lib. III. c. /3. n. /3.

c) Lund. I. c.

d) Maimon. $ Schickard. I. c.

e) Reland .Antiqu. Vet. Hehr. P. II.c. 7. §. f. Seiden. <£7* Alex. Mor.ap. WolF. WLund. I. c.

f) Lund. ipje l. c. n. j6. & Meuschcn.ap. Wolf /. c.

g) Reland. /. c.

h) Mose Kots inSanbcd. ap. Good-win. Mos. & Aar. lib. V. c. > §. 6.

i) Ligthfoot. Hör. Hehr. ad Mattb.XXVI, 3. ap. Lund. /. c. n. n.

k) Schoetgen. Hör. Hebt\ adEpist. adColoff c. II. v. /0.

Nasiraei, f. Naziraei.

NATALES, Gebuhrts s Tage,waren unterschiedener Art. Also feyer«te man die Gcbuhrts - Tage der Göttera), als der Telluris b), der Oianae, desApollinis c) u. s. f. Ferner der Kay«ser, die man auch öffentlich ein oderauch mehr Tage celebrirte d) , und ver-lobten die Bürgermeister wohl eher ihrAmt, wenn sie solche nicht ausruffenlassen e); für dergleichen auch der Taggehalten wurde, an dem sie waren Kay-fer geworden f). Man begierig aber