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1785 MAN
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bald die Sonne solchen Thau weggeleckthatte, anderweits zerschmoltze es auchmit. Man konte solches roh essen oderkochen, rösten, oder backen, und heißtes anderweits Engel-Brovt b), weiles so angenehm geschmeckt, daß die En-gel, wenn sie Speise genössen, sich nichtsangenehmers wünschen können; da esaber geschmeckt, wie ieder gewolt c),ist nicht zu verstehen, daß es geschmecktz. E. wie dieser oder jener Braten, die-ses oder jenes Gebackenes u. s. f. son-dern daß man sich was gekochtes, ge-backenes u. s. w. daraus machen kön-nen ä). Ob aber wohl das Manna
noch zu Iosephi Zeiten in der Wüstengefallen sinn e); auch noch in Arabien,in der Usbcckischen Tartarey, in Chinaund anderweits mehr dergleichen ge-sammlet werden soll; man auch in wohl-bestallten Apothecken bis itzo ein Man-na antrifft: so ist doch keines von derArt, wie GOtt den Jsracliten gegeben,weil dieses täglich fiel, nur einen Tagthauerte, ausser was den 6ten Tag ge-sammlet wurde, anbey selbst von derSonne zerschmeltzete und was der Ei-genschaften mehr waren, deren das, wasitzo Manna heißt, keine hat f), bahr-ro auch, als von was sonderbaren, einHomer, so viel nehmlich ein Mensch tag-lief) in der Wüste brauchet«, in einemgüldenen Gefässe, so ingemein einKrü-zeigen übersehet wird, wahrscheinlicheraber eine Schüssel gewesen ist, in einerbesondern Lade, so unken am Fusse derBunds - Lade stund, mit aufgehoben wer-den muste, bis endlich die Chaldäcr esmit samt dem Tempel verbrannten, da<S sonst auf die 900 Jahr durch GOttesAllmacht unverdorben erhalten wordenwar, es daher auch eines von den ;Stücken gewesen ist, welche sich wohlim ersten, nicht aber im andern Tempelbefunden haben g).
a) Ioseph. Antiqu. tib.lH. c. /.
b) Ps LXXVU1, -5.
c) Sap. XVI, 20
d) Luther ap. Lund. lud. Heiliglb.lib. I. c. 2j. n. p.
e) Ioseph. /. c.
f) Lund. /. c. n. 1i .
g) Id. ibid. n. 34.
MANNVS, des luiftoni, Sohn,war, nach einigen berNoah, wie dessen3 Söhne, Ißauon , Ingauon und /At*mion der betn, Ham und laphet a).Wenigstens aber wurde er für Stamm«Vater der Teutschen gehalten b), undglaubet man, daß er hernach von denRugiern unter dem Bilde deö lani vereh«rel worden sey c),
a) Hachenb. Gertlt. med. Dijs. VlIL§ *•
b) Tac. de M. G. c. i.
c) Saxo Gramm. Hifl. Dan.lib.XIIll.ap. Hachenb. I. c.
MANSIONES waren Eüther,oder auch gantze Flecken, wo die PostenHalte machten und des Nachts blieben.Und da es ja eigentliche Post . Häuft,waren, wurden doch mit der Zeit gan«tzr Flecken daraus, daher auch noch dieOenrr in Franckreich Haute Maifin,Vieu Maison , Malle Maifen u. a. ge-kommen sind a). Hierbei) wurde ansolchen Orten den Soldaten auch ihrProviant und kourage ausgetheilet b).Es hieß aber Manßo auch so viel alseine Tage-Reise c); Allein
a) Bergier. de Viis milit. lib. ////. Seilt9. §.p. Picise. /» Mansio sj Ber-negg. ad Iußin. lib. X 1 J 1 . c. 8.
b) Valentin. /. 2. C. de condufi. inpubl. horr.
c) Plin. H. N. lib. Xll. c. /4. Fresn.
G Injf Lat. in Mansio.
Manjiones Albana waren jU RvM INder ll. Region der Stadt a) die Caser«nen oder Baraqven, wo die Soldatenlogirten, welche aus dem Lager aufdemMonte Albano lagen, und die Troup«pen-Weise dann und wann mit nachRom abgesondert wurden b). Einigewollen, daß sie gestanden, wo itzo dieKirche der H. Maria in Naiticella stehetc); allein es soll doch solchen am Be-weise fehlen, und mithin ihre ehmahligeGegend itzo unbekannt seyn d).
a) Sex. Ruf tsß P. Victor Reg. II. apNardin. lib. III. c.p.
b) Donat, de V R. lib. 1 IL c. 13. Nar-din. l.c. üb. III. c. 7.
c) Marlian. Topograph. V. R. lib.llllcap. j .
d) Nardin. I. e. cap. 7.
Mansione t