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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1775-1776
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*775 MAG

i) Cssf. dc B. G. lib. llll, ap. tumd.

I. c.

k) Hachenb. 1, c. j.

l) Id- ibid. §. jy.

tn) Id .ihid%. iftrit.

MAGISTRIANI waren die

Bedienten des Magißrl officiorum, wel-che wieder sehr unterschieden waren,nachdem als die Verrichtungen des be-sagten Magistri auch sehr mannigfaltigsparen.

Rreln Glofs. Gr. in Muyifftxih.

Magistpi vicorum , s. Viccmagistri.

MAGODVS war eine Person inden Comödien, welche in We,ds-Klei.düng dennoch lauter männliche Dingeverrichtete a), Trommeln und Cymbelnschlug b), und sonst von lauser grossenDingen und Zaubereyen redete, sichauch bald so, bald anders prPlenrirte,um selbst den Leuten beyzubringen, alsob er ein Mig«s sey und mit derHchwax«Ken» Kunst umzugehen wisse c),

a) Athen- l>b, XIIII,

b) Id. ibid.

Gyrald. dePoet. JJial. VI, p. zr<5.Rujenger. de fheatr. lib. //. c. Ji-as. Pitifc. in Magodus.

MAIA war des Atlantis Tochtersind Mercurii Mutter, f. fex. Mythos

Maia.

Maianis Gens, s. Gens.

MAIVMAR waren ein Fest, wel-ches den i Mail der Mai# zu Ehren ge-feyert wurde. Es begaben sich an sel-bigem die meisten Leute von Rom NachOstia, machten sich da frölich,und stießdarbey sonderlich immer einer den an-dern ins Wasser a). Andere wollen,daß es seinen Ursprung aus dem Ori-pm?, und zwar von der Stadt Maiumahabe, auch nicht im Maia, sondern imAngusto sey gefeyert worden, und, daallerhand schandbare Dinge darbey mitVorgegangen, habe es Arcadius erst zupssformiren gesucht h), da er aber nichtsauszurichten vermocht, endlich gar auf»gehoben o).

^ g) hyidas i»

b) i'oAXI- 4s- ibique. Q&thofredvjs.

f) Frefn- M&ionWs

M A IV S war anfangs der dritte,

Mach abep hex fünfte Monat im Rs«

MAL 1770

mifthen Jahre, welcher den Rahmenvon den Maioribus, wie der fanius vonden lunioribus, haben soll a). gr beste-het aus zi Tagen, und so angenehm ersonst ingemein ist, dennoch wurde beyden Römern darmne keine Hochzeit ge-halten b), entweder weil der Mainszwischen dem Aprili und dem Iunio m,sie ist, deren jener der Veneri, dieseraber der luncmi gewidmet, und mithinMan sich dabey von keiner Göttin, diedoch sonst Vorsteherinnen der Hochzeitensind, viel zu versehen gehabt; oder weilman in dem Mach die 60 jährigen Leutejn die Tiber gestürtzt; oder weil in die-sem Uonqte man insonderheit den Vcr,storbenen ihren Leichen. Dienst abstatte,te; oder weil der Malus den Nahmenvon den Maioribus hat, für die sich dieHochzeiten nicht schicken, und daher eSbesser sey, man erwarte den lunium,der seine Benennung von den lunioribusführe, und sich mithin für die Hochzei-ten besser reime c), und was der zumTheil ziemlich einfältigen Ursachen mehrsind.

a) Varro ^ Festus ap.VofT, Etymofin Maius,

b) Ouid. Fast. V. v. 487.

C) Plurareh. Quast, Rom. n. 84.

MALA, Acpftl, waren bey denMömern das letzte bey einer Mahlzeit,wie weiche Eyer das erste a), daher aboho ad maia auch Gprichwortsweise soviel hieß, als pom Anfange bis mEnde b). Sonst aber wurden inson-derheit die Aepfel aus dem Picenischeufür delicat gehalten c), sodenn die Qr-hictflafa d), von denen man aber nichtsage,, ka», was es eigentlich für eineArt gewesen, wogegen die schlechtemsonderlich auch ein Essen für die Solda-ten mit waren e).

a) C'ic. adFajrt. lib , VIIII. Es, ?o.ad ettttf Manut /. c.

b) Horat. lib. I. Sqt. 3. v. 6,

c) Id. lib. II. Sät-4. v. 70.

d) Cic. /. c. lib. Vllf Ep. Jf.

e) luuenal. Sät. V v. 44g,

MALLEATOR war der in den

Müntzen, welcher mit vermittelst einessnallßi oder Hammers das Gepräge aufpgs Gelh schlug a), daher, nach der be-kannten

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