klagt und zur restitution verurtheiletwerden k).
a) Gruch. de Comit, lib. IL c. 2. Pan-vin. de Ciuit. Rom. c. p. fcs fy- a P-Pitisc. /'»Magistratus proumciales.
b) Cic. Verr. III. c. jo.
c) Id. ad Fratr. lib. I. Ep. 1.
d) Id. /. c. & in Vat'm. c. 5. Sigon.de Ant. Itlr. Prouinc. lib. II. C. /.
e) L. i.ff. de Off. Äff
f) Cic. Verr. Ull. c. s.
g) Suet. Aug. c. 36.
h) Cic. I. c.
i) Id. adAtt. lib. V. Epifl. 16.17. Liv.lib.XXXXII. c. /. Sigon l.c.
k) Polier For.Rom. lib. IlII. c. 9. ap.Pitisc. h. t.
Magistratus Vrbani waren, die ihreAemter vornehmlich zu Rom verwalte-ten, als die Consules , Praetores , Confe-res, Aediles, Quast ores vrbani U. a. M.Und von allen diesen Arten der Obrig.keilen siehet unter ihren Nahmen einmehrers zu sehen.
Bey Ven Teutschen sollen zuerst Kö-nige regiret haben , als Tuisco, Man-nus , Ingauon U. s. f. V0M Z Seculo derSündflut an bis auf den Kcls, Gaüund Hillyr, im n Seculo, so aber er-dichtete Dinge sind. Massen in den al-testen Zeiten die Teutschen von keinenallgemeinen Königen wüsten ; sondernjede Nation erwehlete sich einen beson-dern, als die Eburones, Gothones, Ru-gii, Lemouii, Cimbri, U. a. a), dieaber doch auch nicht mehr Macht überdas Volck, als dieses wieder über siehatte b) ; anbey bald aus einer Fami-lie folgeten, als wie bey den Marcoman-nis und Quadis i bald nach ihrer Tapfer-keit und andern Eigenschaften crwehletwurden c). Die meisten Nationen aberlebten doch ohne dergleichen für sich,und in Privat-Dingen riechen ihnen dieVornehmsten, im gemeinen sich diegantze Nation d). Ungefehr nach Tra-iani feiten wuchsen die vielen kleinenNationen nach und nach in einige grös-sere zusamme, bis endlich daher vor-nehmlich die Sachsen, Langobarden,Thüringer,Bayern. Schwaben,Bursgundier undFranckcn entstanden. DieSaclssen hatten zu Regenten ihre Satra-
M A G 1774
oder Land-vögte, deren einerGe-neral war, wenn es zum Kriege kam, undfast als ein König commandirte ; nachdem Kriege aber wieder so gut, aks einanderer war e). Die Langobardenhatten erst ihre Hertzoge; hernach zu ih-rem ersten Könige den Angelmund , ausder Familie der Vinulorum f 1. DieThüringer hatten auch ihre Könige ausdem Geschlechte der Heldungorum de-ren Gewalt aber sehr eingeschrenckt warg). Die Bayern oder Boii erwehlekensich ihre Könige oder Fürsten nach Gefal-len setzten sie aber auch wieder ab, dasie sich nicht gebührlich bezeigeten; bisnach angenommenem Christenthum dieBischöfe den Königen zu einer mehrernGewalt verhalfen h). Die Suevi oderSchwaben folgeten den Häuptern ihrerPagorum , im Kriege aber dem erwehle-ten Generale i), nachdem sie aber sichin ihre itzige Gegend begaben, haben sieauch ihre Könige gehabt denen sie aberallzuviel Gewalt auch nicht zustundenk). Die Burgundiones erwehletcn sichendlich auch Könige, liessen sich abernicht gar zu viel von ihnen befehlen, undsetzetcn sie wieder ab, wenn es im Krie-ge nicht recht gehen wolle; oder dasFeld nicht recht trug ; oder sich derglei-chen sonst was ereignete I). Die Fran-ci oderFrancken, so die Alten Ansiua-rii, Salii, Cherusci, Chamaui U a.waren, allein den Nahmen Franckc»,das ist, der Freyen Leute annahmen, dasie sich von der Römer Herrschaft wiederlos rissen, hatten ihre Könige, von denensonderlich Clodouaus, Chilpericus undendlich Caro/usM. alle vorhin benannteNationen unter sich brachten, und mit-hin aus Teutschland ein einiges König-reich machten, bis es endlich gar zumKayserthum geworden, und noch ist m).
a) 1 ac. de AI. G. c. 43.
b) Cxs de B. G. lib. V. c. 27.
c) Hachenb. de Germ.med. Diffl.§.i.
d) Id. ibid.
e) Heda Hist Eccl. lib. V. c. //.
f) Paull. Diac. ap. Hachenb. I. c.
§ /2.
g) Hachenb. /. c. §. /3.
h) Id. ibid. §. /4.
Äff 4
») c*r.