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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1561-1562
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diesem Gesetze aber waren ausgenom-men der Höhe-Priester, der König undänderet), wie auch des VerstorbenenBruder, da er schon eine Frau halle g).Indessen aber kunten beyde auch nachausgezogenem Schuhe heyratheu, wennsie wollen, da aber die Frau dergleichenthat, ehe sie dein Eeuiro den Schuchausgezogen, bekam sie und ihr neuerMann die Geissel, und muste dieser sieauch wieder von sich lassen Ir).

a) Deut. XXV, s. Mitth .XXII, 24.

b) Gen. XXXVIII, 9.

0) lken, Antiqu. Hehr. P. III. cap. /.

§ V-

d) Id. /. c. §. 32.

e) Id. ibid. (j. 33.

s) Id. $. 34.

g) Mir. Lcx. Afitiqti. Bibl. in Leui-ratus.

h) lken. 1. c. §. zs.

Leuis armatura , s. Armatura leuis.

LE VITAE, Leviten, waren dieNachkommen des Patriarchens Leui,von dessen Z Söhnen, dem Gerfin, Ka -hatb , und Merari, welche daher auchin die Geschlechter der Gerson ircr La--hachitcr und Meraritcr gerheilet wur-den, und ihre Genealogie diese war

Iacob

I .Leui

r . . i. . - - -^

Gerson. Kabatb. Merari.

Libni, Simei. Amram, lezehar, Hebron, Vsiel. Mahcli, Mus».Aaron , Moses.

r -^ -i

Nadab, Abihu, Eleasar, Itbamar a).

Von diesen bekamen Aaron , mit seinenSöhnen Eleasar und Itbamar, weil Na-dab und Abihu stürben, das Priester-thum, die anderen Nachkommen inge-samt wurden nur Diener der Priester b).Von diesen Levrren fanden sich anManns-Volcke eines Monats alt unddrüber beym Ausgange aus Egypten,der Gersonirer 7500 unter ihrem Ober-sten Eliaseph 5 der Rahathitcr 8600unter ihrem Obersten Elizaphan; undder Meraritcr 620s,unter ihrem Ober-sten Zuriel , muhin an der gantzen Sum-ma 22000, oder mit hinzu gerechnetenErstgcbohrnen 22300 c). Sie wurdenmit der Zeit von Samuel und David,wie die Juden wollen, auch in 24 £>£<-meriti 1 oder Ordnungen, wie die Prie-ster, eingetheilet, deren icde eine Wochelang den Dienst verrichtete, und, wieiede Ordnung wieder in 7 Häuser ihrerVater gethcilet Kar; also dienete jedesHaus einen Tag, da denn jedes dersel-ben, und wieder iede Ordnung ihrenObersten halte, der alles dirigirte d).©ie waren hierbey zwar um ein grossesangesehener, als andere Jsraclitcn; al-lein auch um ein grosses geringer, als

die Priester e); musten anbeu ihr Ge-schlecht genau zu erweisen wissen, wur-den aber durch einen Leibes - Gebrechenzu ihrem Dienste nicht untüchtig, ohnezum Singen, wenn sie keine Stimmehatten s). Sie dieneten anbeyvom 20Jahre an, und in der Wüsten bis ins;o, hernach aber so lange sie kunten g);wurden aber nur das erstemal)! in derWüsten eingeweihet, Num. VIII, 6.21 1welcher Einweihung Kraft hernach be-ständig gewahret, daß sie nicht wieder-holet werden dürfen I»). Ihre Kleidungwar gantz weiß, von sehr zarter Lein-wand, doch küi tzer, als der Priester ihre,über welche sie bey besondern Verrich.tungen auch noch ein EalHucn von ebendergleichen Zeuge trugen i). Und die-ser Kleider soll ihnen Salomon 20 My-riades oder 200000 haben machen las.scn k). Ihre Dienste in der Wüste wa-ren vornehmlich, die Stifts-Hütte mitihrem Gerüche zu tragen l); hernach abertheilete sie David in iig.Iixgf , welcheden Priestern zur Hand gehen musten,itgo^xArxf , welche die Music bestellenmusten, und in Qvguggs, oder Thor-Hü-ter, so die Thore des Tempels auf- und

zumachen,