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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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1543-1544
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welche auf die Gesetze und deren Beybe«Haltung sehen musten , in grossem Anse-hen stunden, und zum Zeichen ihrer Wür-de eine weisse Binde um den Kopff lru-gen , bey allen Versammlungen auch dieOderstelle hatten m). Diese Gefttze hatSam. Petit zusamme getragen, erläutertund herausgegeben zu Paris 16z; in f.Sonst aber gäben auch noch ihre GesetzeAeacus den Aegineten ; Androdamasden Chalcidensem ; Apis den Argiuis ;Aristocrates denen JU Rhegio ; Ceresden Sicilianern ; Cecrops den ältestenAthenienftrn ; Cerciäas den Arcadiem;Diagoras denen zuhlantinea ; Dioclesden Syracusanern i vor^machus denAetvliern; hlnesion den PHvcenftrn;Nestor den Pyliern ; Onomacritus denCretensern ; Pagondas den Achaeis ;Parmenides den Eleatis ; Phido denCorinthiern ; Philolaus den THebanern;Pirracus den Mytilenaeis ; Protagorasden Thuriis ; Rhadamanthus den Cre-tensern ; Salzthus den Crotoniaten iSaon den Samothraciern, u. s. f. n).

a) Strabo lib. VI.p. m. 473. Val.MaX.lib. I. c. i. Extern, n. 4. Vbbo Em-mius de Rep. Gr. P. II. c. j8. &Fabric. Bibliotb. Gr. lib. II. c. 14.§. t.feqq.

b) Aristot. Polit, lib. II. C. /0. & Fa-bric. /. c. §- f-fiqq-

c) Diod. Sic. lib. I. c. 98. & Suid.in nUkut & Fabric. I. c. §. io.sqq.

d) Fabric. /. c. §. 14.

e) Plutarch. Solon, c. tG. Gell. lib.XI. c.j8. Fabric. I. c. §. /5.

f) Plutarch. tsf Laert in Solone JAelian. H. V lib. VIII. c. /0.

g) Aelian. L c. lib. XV. c. 9. Polluxlib. VIII. c. /0. Pfeiff. Antiqu. Gr.lib. II. c. 34.

h) Hatpocrat. & Suid. in 0 xiruitt»»'«»« Vid. Scriptura.

i) Plutarch. /. C.

k) Harpocr. & Suid. I. C. Item Fa-bric. /. c. §. 16. seqq.

l ) Pollux lib. VIII. c. 9. rt. /p,

m j Id. ibid. ».7.

n) Fabric. /. c. §. /8.

Leges Iudaorum waren entweder dieXZoadbtfdxn voer rNosaiscken. Je-neö waren 7 Geboth welche Noah be«

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reits seinen Kindern und Nachkommenvorgeschrieben, und diese gewesen sey»sollen:

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Daß sie keinen Götzen anbetensollen.

2. Daß sie GGtt, als den Schöp-fer aller Dinge geziemend ver-ehren sollen.

3. Daß sie keinen Todschlag bege-hen sollen»

4. Daß sie sich hüten sollen fürEhebruch und Blut-Schande.

5. Daß sie keinen Raub, nochDiebsiahl begehen sollen.

6» Daß sie Richter erwchlcn sollen,welche nach diesen Geborenrichteten» Und endlich

7. Daß sie von keinem Blute, odernoch lebendenThiere essen sollen,a). Von denen die ersten 6 auch schondem Adam von GOtt sollen gegeben ge-wesen seyn b). Wenn aber einer solcheVII. Gebot hielt, war er ein gersebagnaroder Proselytus porta , und kunle unterden Jsracliten, doch nicht zu Jerusalem,mit wohnen, ob er gleich nicht beschult«ten war c). Wogegen die MosaischenGefttze waren, welche SOtt den Jsrae-liten,bey deren Ausgange ausEgyplen,auf dem Berge Sinai, gab, und Inge«mein in Leget» moralem , cerimonia -lern und forensem unterschieden werden,deren zusamme gezehlet werden 6iz,soviel als Buchstaben in den 10 Gebotenfind i sodenn aber von den Juden in-sonderheit gekheilet werden in Pracepuaffirmantia und Pracepta negantia, de-ren jener seyn sollen 248, so viel derMensch Glieder am Leibe habe, dieseraber 365, so viel als der Mensch Adern,oder vas gemeine Jahr Tage habe d).Indessen sagen die Juden, daß sie ge-bracht habe David auf XI. Gebot PsXV.Esaias auf VI. Cap. XXXIII, //. Mi*cha auflll. Cap. VI, 8 Esaias wiederumauf 11 . Cap. LVl, 1. und endlich Amosund Habacuc auf I. jener Cap. V, ch die-ser Cap. II, 4. Wenn indessen die Ju-den von dem Gesetz oder auch Buche desGesetzes überhaupt reden, verstehen steeigentlich die 5 Bücher Mose e), wel-ches, wie es Mose mit eigner Hand ge-schrieben, nicht eben in der Bunds-La-bes),

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