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j, cn Vulcanum und bic Vestam, und so«benn den Mercurium und dic Cereremzusamnie c). Besonders wurde derglei-chen gern dem loui, der Iunoni undMineruse, als die auch ihr Wesen bey.famme in dem Eernplo Capitolino hat«ten, angegeben, wobey sich luppiteraufsFette legete, Iuno und Minerua aberauf Stuhlen fassen , hingegen aber die7 Epulones die Tractamente verzehre-tcn d), Indessen aber, da dergleichenöjfmtlid) gefeyert wurden, giengen dieRaths Herren und Patricii mit ihrenFrauen und Kindern nach den Tempeln,manchmahl auch die gantze Eribus un-ter dem Vortritle des Pontifici; Maximi ;Knaben und Jungfern hakten auf denKöpfen ihre Kräntze, und in den Han-den Lorbeer-Zweige, man sung besondereLieder; man putzte die Tempel mit grü-neu Zweigen und Blumen aus; enthieltsich alles Zanckens und Streits; nahmmitlerweile den Gefangenen und anderngebundenen die Ketten ab; führete be-kannte und unbekannte mit sich zu Ga-ste, ließ die Häuser offen stehen und ei-nen ieden brauchen, was er wolte;redete mit feinen Feinden freundlich,und denen die Bande abgenommen wor-den, legte man sie auch nicht wieder an,weil sie gleichsam durch die Götter selbstdavon befreyet worden e). Hierbey aberist wohl nicht zu leugnen, daß die Possensich nicht bereits von dem Bei;» BabelHerschreiben solten 5), von dar sie erstauf die Griechen g), und von diesen aufdie Römer können gekommen seyn; daßaber auch von der Befreyung der Ge-fangenen an diesen Festen die Losgebungdergleichen bey den Iüden an Osternherrühren soll , behaupten zwar einige,andere aber widerlegen es auch destoUmständlicher b).
a) Struv. Antiqu. Rom. cap.g. p.386.Kipping. Antiqu. Rom. libr. I.c. , 0 . §. /.
b) Liv, hb. V. c. 13.
c) Id. lib.XXII. c. io.
d) Val. Max. lib.ll. c.t. n.s.
e) Liv. libr. V. cap. 13. Pitisc. inLectisternium.
f) Struv. l.c. p.387■
8 ) Nep. Timoth. c.2.
h) Lund. lud. Heiligth. lib. V. c. jf.n. so. iy ad cum Wolf /. cReland Antiqu. Vet. Hebr. P. 11 U.c.3. §.q.
LEC 1 ORES waren bey den Jü-den, welche in den Synagogen das Ge-setz und Propheten lasen/ wie von ihnenzum Theil der Artickel Ledio nachzuse-hen. Bey den Römern waren esKnechte, die ihren Herren unter derMahlzeit etwas aus einem Elistorico,Poeten u.d.g. vorlasen, wovon der Ti-tel Anagnostes zu sehen. Bey den Chri-sten aber waren es eine Art Geistliche,welche in den Versammlungen die Heil.Schrift lasen. Solche Weise glaubetman von den Juden hergekommen zuseyn a), ob es andere gleich nicht zuge-stehen wollen b). Indessen verrichtetcuihr Amt erst die Diaconi mit c), alleinan manchen Orten auch die Archidia-coni, und selbst die Presbyteri d).Jedoch machten sie ordentlicher weifehernach den fecundum gradum Ordinisecclesiastici aus , und hatten über sichihren Primicerium Lectorum e ).Immiktelst wurden sie , wie dieGanger, doch ordinirt und conie-crirt, ob ihnen wohl die Hände nichtaufgeleget wurden, und, da sie erst auchdas Pax vobis zum Volcke sagen kunten,wurde ihnen solches durch das Conci-liumCarthaginienfe auch benommen, alsetwas, so den Priestern und Bischöffenallein zukomme f). Den Jahren nachmochten sie so alt seyn, als sie wolten,wenn sie nur recht und geziemend lesenkunten g); stunden aber sonst unter denBischöfen, und erhielten die Freyheit zulesen von den Priestern, als von demsie dieselbe mit den Worten baten:
Iube, domine, benedicere h). Key bettGriechen hiessen sie und besa-
men die Tonsur; bey den Lateinern aberblieb diese weg i), dargegen wurdensie von dem Bischöfe durch Übergebungder H. Schrift bestätiget k). Sie durf-ten anbey henrathcn, wenn sie wolten 1),und fiengen sie bereits im U!.8eculo an,einen anderegten besonderen Grad oderStand der Geistlichkeit auszuma-chen m).
a) Fabric.