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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
Entstehung
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1505-1506
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b) Festus in Scrmtum Lapidem.

c) Hyg n apud Fretu. Glojs. Lat. inLapis mutus.

d) Id ap. ettmd. l.c.

e) Tibuli, lib.I EI. 3. v. 43.

f) Virg. Aen. lib.XII. v.88/.LAPSI waren unter den ersten Chri-sten diejenigen, welche von dem Chri-stenthume ab, und wieder zu dem Hey-denthume fielen; allein auch stch wiederbekehret«», und zum Christenthume zu-rücke kamen. Ihrer werden fünferlei)Arien gezeblet, als libellatici , mittentes,turificat i, sacrificati und blaspbemati a),von denen ein mehrers unter diesen ih-ren Nahmen nachzusehen stehet. Jnpmittelst hiessen diejenigen Staates, diesich auf keine Art von ihrem Cbristen-thume abbringen liessen b). Jedochhiessen auch Lapfi, die nur zu einer Kctze-ää n») traten c), wie auch, die eine Sündetjfoljfdi begangen, um derer willen sie öffentlicheymttji Fusse thun musten d).lulliH, a) Schurz A. Antiqu. Eccles. Append.c.lllE §./.

b) Id. ibid. §.;.

c) Concil. Epaonenf. ap. Frein, Glojs.018 /® Lat. in Lapsi.

!krpJ d) Gregor. M. ap. eumd. I. c.

LAQ.VEAR1A, f Lacunaria,jurtuB' waren höltzerne Decken der Zimmer,O M welche entweder durch Schrenckung der!lhldV Balcken, oder doch mit Leisten-Wercke,jeM oder auch nur mir Gemählde» in aller«tl Mit Hand viereckichte, oder runde Lacus oder8elder eingetheilet waren, und daher tc-Hil« tzo auch Felder-Decken genannt wer»den. Indessen hassen sie von untenKit«# hinauf Decken, von oben herunter aberßz,D Fuß Böden, und befand sich dergleichenFelder-Decke auch selbst in dem TempelSalomonis, allein zusamme gantzcr 5Ellen dicke, als l Elle der Unter-Balcke,0 ^ sLllen der Ober Balcke, lElledieTä-0$* ttlung und Felder, und 1 Elle das Est-, ( sf tief) a), welches alles von unkenher mitD««'» starckcn güldenen Blechen überzogenft(lr ' dergleichen hernach die RömerBl r ? u * m ' f den Decken ihrer Zimmer thuni#"* L lessen d), und auch in dem Tempelk> des louis t'gpirolini, nach Eroberung' ut' der Stadt Carthago, geschahe c), dadenn solche Decken oft auch nicht

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schlechthin übcraüldet, sondern so starcküberzogen wurden, daß manche sielaquearia auro grauia d), andere ernjßlaquearia fulua metallo pitffin e). DasHoltz darza waren im Tempel Ce ern 5 ),bey den Römern aber Fichten und Tan-nen g); da aber auch ElfenbeinerneTasiln mit untergesetzet, und in des Ne«ronis Gemächern also gemacht waren,daß sie verändert werden kanten , nndbald Rosen durch sie herunter fielen,bald wohlriechende Liquores durchtrauf«selten, besonders stcllete sie in dem ei-nen Tafel-Gemach den Himmel mit denSternen vor, und drehete sich auch wiesich der Himmel drehete h). Judessnaber waren doch auch ingemein Tap ttnoder andere Tücher mit vor solche De-cken gezogen , damit der Staub nichtdurchfallen solte i). Woher aber sol-cher gekommen seyn soll, will sich k .umzur Gnüge rathen lassen. Die Künstler,welche solche Decken machten, hiessenLaquearii k). Beyde aber haben oieNahmen nicht von Laqueus, ein Strick,wie es scheinen kan, sondern von Lacus,bct Laquear für Lacttar gesagt wird 1 ).

a) iVliddoth ap. Lund. lud. Heiligtb.lib. II. c.ii. n. 39.

b) Senec. Epist. //;.

c) Plin. H. N. lib.XXXlll. c.i.

d) Senec. Epifl.p0.

e) Statius ap. Pitisc. in Lacunar.

f) . Reg. VI, e.

g) Senec. l.c.

h) Sueron. Ner. c.3/.

i) Salmas. ad Vopifi. Aureliatucap. 48.

k) GlofT ap. Saimas l.c.

l ) Voss Etymol. in Lacus.

LAQVEATORES waren eineArt der Gladiatorum, die sich vornehm-lich zu ihrem Gewehr eines Stricks odereiner Schlinge mit bcdieneten, womitsie ihren Gegner zu fangen , nieder zuziehen und also zu erlegen suchten a).Einige nennen sie auch Laquearios iallein dieses waren eigentlich diejenigen,welche Laquearia oder Felder- Deckenmachten b),

a) Isidor. Origg. üb. XVI II. c. 36.

b) L. i. Cod. de excusat, artis.

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